Teuerstes Hotel der Welt Wynn, überall Wynn

Der Name des Besitzers Steve Wynn ist allgegenwärtig. Er prangt auf Geschirr, Möbeln, Spielautomaten und nicht zuletzt auf der Fassade des gigantischen, teuersten Hotelgebäudes der Welt. Nach fünf Jahren Bauzeit wurde der Luxus-Tempel in Las Vegas jetzt feierlich eröffnet.

Las Vegas - Noch vor zwei Jahren hieß das Hotelprojekt am Ende des Las Vegas Strips "Le Rêve" - der Traum. Doch der US-amerikanische Immobilien-Tycoon Steve Wynn traute dem poetischen Namen, einem Bild von Picasso entliehen, nicht genügend Zugkraft zu und taufte sein jüngstes Bauwerk auf seinen eigenen Namen: "Wynn Las Vegas". Der 2700 Zimmer umfassende bronzefarbene Glaspalast wurde jetzt eingeweiht.

"Michelangelo hat vier Jahre für die Erschaffung der Sixtinischen Kapelle benötigt. Ihr Zimmer benötigte fünf Jahre", protzt das Hotel-Casino auf seiner Internetseite. Und in dieser Zeit wurden 2,7 Milliarden Dollar in das teuerste Hotelprojekt der Welt investiert. Bis unmittelbar vor der Eröffnung wurden Interieur und Design geheim gehalten, Fotografieren war nicht erlaubt. Doch Hotelmanager Ron Kramer versprach: "Dieses Maß an Luxus gab es noch nie zuvor."

Darsteller in der Show "Le Rêve": Die Eröffnungsgala fand am Mittwochabend statt

Darsteller in der Show "Le Rêve": Die Eröffnungsgala fand am Mittwochabend statt

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Konferenz-Suite: Gäste können sich auf der Casino-Meile von Las Vegas vergnügen oder sich auf dem 18-Loch-Golfplatz versuchen

Konferenz-Suite: Gäste können sich auf der Casino-Meile von Las Vegas vergnügen oder sich auf dem 18-Loch-Golfplatz versuchen

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Die Vielseitigkeit des Wynn
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2700 Luxuszimmer beherbergt der gebogene Turm, der umgeben ist von einer grünen Landschaft mit einem künstlich angelegten Hügel, einem zehn Meter hohen Wasserfall und einem 18-Loch-Golfplatz. Das lichtdurchflutete Casino erstreckt sich über 10.000 Quadratmeter, Gäste können in 19 Gourmetrestaurants tafeln und in einer luxuriösen Einkaufsmeile bummeln gehen. Sogar ein Ferrari-Händler stellt seine Luxuslimousinen in den Räumen der Nobelherberge aus.

Doch "Le Rêve" blieb erhalten: Es ist der Titel einer Performance von Franco Dragone im Theater des Hotelpalastes, bei der Artisten phantasievolle Szenen darstellen.

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