Manager-Herbergen Hotels hoch hinaus

Von Krisenstimmung keine Spur: Die internationale Spitzenhotellerie drängt es mit Macht nach Deutschland. Jürgen E. Bartels, Chef der Hotelgruppe "Le Méridien", erklärt im Interview mit manager magazin, warum überall neue Nobel-Herbergen entstehen.
Von Klaus Ahrens und Hanno Pittner

Hamburg - Derzeit entstehen allein in der Hauptstadt Berlin, mit 15 Fünf-Sterne-Hotels wahrlich gut bestückt, vier weitere Herbergen der Luxuskategorie. Glanzstück dürfte das neue Ritz-Carlton am Potsdamer Platz werden – ein 300-Zimmer-Komplex, der rund 460 Millionen Euro kosten soll. Aber auch in Hamburg, Düsseldorf, Dresden, Frankfurt und München wird fleißig an neuen Spitzenhotels gebaut.

Im Gespräch mit manager magazin erklärt Jürgen E. Bartels, Chef der Hotelgruppe "Le Méridien" (144 Luxushotels in 57 Ländern), das enorme Interesse des Übernachtungsgewerbes an deutschen Metropolen: "Es gibt kaum ein Land", so der gebürtige Hannoveraner, der seit 40 Jahren in der Top-Hotellerie arbeitet, "in dem so viele Tagungen und Kongresse stattfinden."

Selbst in wirtschaftlich flauen Zeiten laufe das anspruchsvolle Hotel-Business erstaunlich gut, so Bartels weiter: "Und wenn die Konjunktur demnächst wieder anzieht, wollen auch wir vom Aufschwung partizipieren."

In München eröffnete die "Le Méridien"-Kette, die sich im japanischem Besitz befindet, jüngst ein Haus am Hauptbahnhof; an der Hamburger Außenalster entsteht gerade ein "Le Méridien"; und in Frankfurt und Berlin sind zwei in Planung – allesamt Hotels der Fünf-Sterne-Klasse.

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