Samstag, 24. August 2019

Bo, Beast und Co. Kennen Sie die Tiere der Mächtigen?

Der verstorbene Karl Lagerfeld vor einer Zeichnung seiner Katze


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Karl Lagerfeld hatte seine Katze, Theranos-Chefin Elizabeth Holmes hatte "Balto": Kaum ein Unternehmen hat den Silicon-Valley-Mythos in den vergangenen Jahren so nachhaltig beschädigt wie der Medizintechnikhersteller Theranos. Knapp anderthalb Milliarden Dollar hatte das Start-up von Investoren eingesammelt, Polit-Größen wie Henry Kissinger ins Board geholt, nur um schließlich als Betrug entlarvt zu werden. Ein "Vanity-Fair"-Bericht zeigt nun dank eines überraschenden Protagonisten, wie krampfhaft und verblendet Gründerin Elizabeth Holmes auch dann noch an ihrer Vision festhielt, als bereits Behörden gegen ihr Unternehmen ermittelten und der Großteil der Belegschaft entlassen war.

Im September 2017 stand das Skandal-Start-up Theranos bereits kurz vor dem Aus - Holmes lebte trotzdem im festen Glauben, ihr Medizintechnik-Unternehmen noch retten zu können. Doch statt Geld und Energie komplett in ihr Tagesgeschäft zu investieren, setzte sie sich in einen teuren Erste-Klasse-Flug quer durch die USA, um einen Husky-Welpen zu kaufen. "Balto", so sein Name in Anlehnung an einen Hund, der einst ein eingeschneites Dorf in Alaska mit Medikamenten versorgte, sollte als Maskottchen für den Weg zurück in die Erfolgsspur stehen. Ein Jahr später wird das angeschlagene Start-up endgültig dichtgemacht.

Immer wieder werfen Tiere wie Balto ein Schlaglicht auf Unternehmen, auf ihre Halter aus Wirtschaft und Politik sowie auf deren Selbstinszenierungen. Lagerfelds Katze, Michael Jacksons Schimpanse, ein Millionen-Hund aus New York City - wir haben ihre Geschichten zusammengetragen.

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