Freitag, 6. Dezember 2019

Modetrends für Männer Sakkos ohne Futter, Sprüche auf dem Shirt

Männermode: Blümchen, Sprüche, Hochwasserhosen
TMN

2. Teil: Knalliges aus dem Blumenbeet

Mit "Künstler und Rosen" hat die Marke Burberry eine seiner Kollektionswelten für die Saison überschrieben. Das wird umgesetzt mit knalligen Tönen, die man auch im Blumenbeet finden könnte: Grün und Gelb, aber - und das ist ausgefallen für den Mann - auch Rosa- und Rottöne. Ein rotes Hemd hat zum Beispiel kleine weiße Blümchen.

Auch andere Hersteller haben sich vornehmlich pastelligen Tönen im Rosa- und Rotbereich verschrieben. Bei Atelier Torino ist es zum Beispiel ein Sakko in kräftigem Rosa zum Blümchenhemd, bei Sisley eine kurze Hose in zartem Rosa. Das Deutsche Modeinstitut hat beim Blick auf die Neuheiten insgesamt vornehmlich leuchtende, kräftige Töne entdeckt, heißt es in dem Trendbericht.

Bei den Stoffen ist immer wieder Transparentes zu entdecken. Der Klassiker im Sommer sind leichte Anzüge. Das hier gerne verwendete Leinen taucht in vielen Kollektionen vorgewaschen auf, erläutert Müller-Thomkins. So sieht es Jeansstoff ähnlich, bei Sisley zum Beispiel.

Insgesamt ist der Stil des modebewussten Mannes im Frühjahr und Sommer 2014 laut Müller-Thomkins durchaus klassisch. "Die Klassik wird aber mit modischen Accessoires gebrochen - und mit bis dato eher ungewöhnlichen Farben." Der Look sei entspannt, Jeans und die auch in den vergangenen Saison beliebten Chinos seien weiterhin en vogue.

Daneben sei die lange gänzlich verpönte Hochwasserhose, die bereits einige Saisons im Trend lag, nun "total in Mode" gekommen, sagt Radermacher. Hersteller wie Daniel Hechter und Boss zeigen in ihren Beispiellooks für die Kataloge sogar, dass das in Kombination mit Hemd und Blazer gut aussehen kann.

Außerdem sei in den aktuellen Kollektionen noch stärker als in den Jahren zuvor zu beobachten, dass Details aus der Sport- und Outdoor-Mode aufgegriffen werden. Der Modeexperte schließt aus seinen Recherchen: Männer dürften sich bewusst modern kleiden sowie locker und fantasievoll geben.

Thorsten Wiese, dpa

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