Bade-Duo: Schwimmhose von Fendi für 520 Euro, Seidenhemd dazu: 950 Euro
Bade-Duo: Schwimmhose von Fendi für 520 Euro, Seidenhemd dazu: 950 Euro
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Dresscode Modisch-maritim durch den Sommer

Jetzt wird's erfrischend: Mit der richtigen Badehose und luftigen Hemden ist der Sommer gerettet. Auf der stilsicheren Seite liegen Sie außerdem im Matrosenlook – die großen Modehäuser offerieren wieder Blau und Weiß.

Schnappt Shorty!

Die richtige Badehose ist mittellang

Wenn Durchschnitt Mode macht, muss das nichts Schlechtes verheißen. Das knifflige Thema "Gut aussehen in der Badehose" ist für diesen Sommer gerettet. Die Lösung: Midlength. Bermudas, die wasserlastig ums Knie schlenkern und den Hosenboden herunterziehen sind höchstens was für Surferdudes; Speedos gehen nur bei durchtrainierten Sportschwimmern.

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Stilvoll baden gehen: Schnappt Shorty!

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Die Midlength-Shorts sind kein halbnasser Kompromiss, sondern die wahre Alternative. Figurschmeichelnd und bequem enden sie elegant am Oberschenkel. Hersteller wie Vilebrequin und Orlebar Brown setzen auf Anzughosenschnitt. Muss aber nicht. Die Designs: Jetzt wird's bunt – mit derlei Farbenfreude kommen Sie nicht ins Schwimmen.

Hemden für Helden

Die etwas anderen Sommerhemden

Die Guayabera ist ein Leinenhemd, das in Krimis gern von Drogendealern in Miami getragen wird. Dabei gilt das Herrenhemd in der feuchtheißen Karibik, in Mittel- und Südamerika eigentlich als korrekte Businesskleidung: Noch im Rahmen des Akkuraten und zugleich im Schnitt und in der Ausstattung mit Brust- und Hüfttaschen sehr breeezzzy-cool.

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Shirt-Storys: Hemden für Helden

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Einige renommierte Häuser versuchen in diesem Sommer, jenseits des konservativen Oxford mit ihren Varianten Sommer­frische auf die Leiber zu zaubern. Da locken Kaftane und Tuniken aus dem Orient, Besticktes aus ­Indien, Nehru- und Mao-Kragen aus Asien und lustige Hawaii­hemden. Weltfreundlich, ohne unbedingt albern zu wirken. Hemden für Leute, die sich etwas trauen.

Style-Käpt’n

Im Matrosenlook durch den Sommer

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Style-Käpt’n: Mode maritim

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Anthea Simms / Camera Press / ddp images

Wer in der Politik zum Leicht­matrosen degradiert wird, hat meist ein paar Wochen rauer See vor sich. In der Mode dagegen liegt man mit Matrosenlook nie falsch und in diesem Sommer womöglich genau richtig. Die Prada-Zweitmarke Miu Miu schießt mit Kragen- und Ankergedöns auf Kleidern und Anzügen ein bisschen über das Ziel hinaus. Sonst aber scheint die Logik klar: Der Look von maritimem Blau und Weiß bedient die pandemie­bedingte Sehnsucht nach reinen Klassikern. So drängen bretonische Ringelhemden (von Ralph Lauren bis Schiesser) und Caban-Jacken (Burberry) in die Geschäfte. Die mm-Redaktion kann das nachvollziehen, ist in diesem Fall aber befangen: Wir sitzen in Hamburg.

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