Samstag, 7. Dezember 2019

Marketing Und was bist du?

Gehören Sie zu den Proll-Professionals, den Forever Youngsters, Tiger-Women, Creativ-Teens oder Mainstream-Stars? Die Marketingbranche hat ihre eigene Sprache, Kunden zu beschreiben. Eine Typfrage.

Creativ-Teens: Überall mit dem Handy unterwegs
Hamburg - Matthias Horx liebt gefällige Überschriften. Und auch dieses Mal hat das von ihm gegründete Zukunftsinstitut in der Studie "Lebensstile von morgen" markant zusammengefasst, was alle schon immer spürten. Geschickt werden die Beobachtung auf den Punkt gebracht, passende Namen kreiert und prompt ist ein neuer Typ gefunden.

Die Fachzeitschrift "w&v - werben und verkaufen" stellt in ihrer aktuellen Ausgabe nun die "neuen" Lebensstile vor, die bei den als Treiber der Gesellschaft geltenden Menschen (etwa 21 Prozent an der Gesamtgesellschaft) entdeckt wurden. Wir wollen Ihnen die neuen "Konsumenten" in Deutschland nicht vorenthalten. Lesen Sie rein:

Die Creativ-Teens:

Die Gesamtzahl (hochgerechnet): 1,42 Millionen Menschen

Anteil an der Gesamtbevölkerung: 2 Prozent

Wer sind die Creativ-Teens? Nun, "W&V" beschreibt sie als Treiber und Innovatoren der gesamten Gesellschaft. Natürlich sind sie vernetzt, in diversen sozialen Communities unterwegs, sie twittern, bloggen spielen - vor allem per Smartphone. Auch gelten sie als äußerst optimistisch, sind jedoch bekennende Spießer. Bekannter als der Begriff "Creativ-Teens" dürfte vielen Lesern wohl der Begriff "Generation Y" sein, mit denen die erste Generation, die mit dem Internet aufgewachsen ist, umschrieben wird. Dabei stehen die "Communi-Teens" für diejenigen, die mit Facebook aufgewachsen sind und sich öffentlich in den Raum stellten. Während die "Creativ-Teens" hingegen als die Generation nach Facebook gelten: smart und reflektiert. Horx beschreibt ihr Leben als von Track, Share und Compare geprägt. Geteilt wird nicht nur im Netz, sondern auch im realen Leben wie beispielsweise das Auto.

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