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Kontrolle und Weitsicht: Frank Strauß fährt gerne schnell
Kontrolle und Weitsicht: Frank Strauß fährt gerne schnell
Foto: Privat

Im Trainingslager mit Frank Strauß Inlineskating mit dem Ex-Postbank-Chef

Der frühere Postbank-Chef, inzwischen als Investor aktiv, mag die Geschwindigkeit auf Rollen. Im Kurzinterview erzählt er, was sich vom Skaten lernen lässt.
aus manager magazin 11/2020

manager magazin: Herr Strauß, warum ausgerechnet Inlineskating?

Frank Strauß: Es ist der optimale Weg, frische Luft, Sonne, Bewegung und meine Leidenschaft für das Schlittschuhlaufen zu verbinden.

Wie kamen Sie dazu?

Ich habe seit dem sechsten Lebensjahr Eishockey gespielt, zunächst in meinem Heimatverein ECD Iserlohn und später professionell als Mittelstürmer in der Bundesliga. Seither gehören Skates auf jedem Untergrund dazu.

Welche andere Sportart würden Sie gern beherrschen?

Kitesurfen wegen der Dynamik und Klettern, das mich in Sachen Körperbeherrschung und Kraft reizt.

Frank Strauß: Vom Eishockey-Profi zum Skater

Frank Strauß: Vom Eishockey-Profi zum Skater

Foto: Privat

Haben Sie einen Trainer, oder sind Sie Autodidakt?

Heute bin ich Autodidakt inklusive der Nutzung digitaler Welten. In meiner Eishockeyzeit gab es natürlich jede Menge Trainer.

Sind Sie allein unterwegs?

Grundsätzlich ja. Wenn ich auf Reisen bin, skate ich allerdings gern auch mit Freunden an besonderen Orten. Zum Beispiel im Central Park, im Hyde Park oder auch auf der Golden Gate Bridge.

Welche Arbeit lassen Sie liegen, um lieber Sport zu machen?

Jede – Sport ist schlicht ein super Ausgleich. Danach bin ich effizienter und hole die Zeit wieder auf.

Und wenn gar keine Zeit bleibt?

Dann jogge ich spätabends oder frühmorgens auf dem Laufband.

Ihr größter Erfolg?

Meines Erachtens gibt es im Sport nicht den einen, sondern viele kleine Erfolge, bei denen man eigene Grenzen immer wieder überschreitet.

Ihre größte Niederlage?

Alles, was ich niemals angefangen habe.

Sind Sie ein guter Verlierer?

In der Hinsicht könnte ich mich durchaus noch weiterentwickeln.

Ihr nächstes Ziel?

Ein Marathon wäre interessant.

Haben Sie ein Vorbild?

Meine sportlichen Helden sind der unerreichte kanadische Eishockeyspieler Wayne Gretzky ("The Great One") und die erste Reihe des legendären Eisklubs ZSKA Moskau in den 80er/90er Jahren, insbesondere die Stürmer Krutow, Larionow und Makarow.

Was lehrt Skating fürs Leben?

Dynamik, Kontrolle und schnelles Fahren – aber mit Weitsicht.

Welche sportliche Eigenschaft fürchten Sie bei Ihren Konkurrenten, im beruflichen Umfeld, am meisten?

Keine – aber ich mag keine rücksichtslosen Foulspiele.

Und welche Eigenschaft schätzen Sie am meisten?

Teamfähigkeit, Vertrauen und die Akzeptanz starker Persönlichkeiten.

Ihr Motto?

Gesunder Geist in gesundem Körper.

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