Sonntag, 8. Dezember 2019

Der Nachwuchs des verstorbenen Patriarchen Vier Frauen, 13 Kinder - Patchwork à la Piëch

2. Teil: Markus und Florina: Im Volkswagen-Reich

Markus Sixtus Piëch, Scania
Gustav Lindh / Scania
Markus Sixtus Piëch, Scania

Im Jahr 2000 bandelten Volkswagen und Scania erstmals an, später integrierte Ferdinand Piëch die schwedische Lastwagen- und Busmarke Schritt für Schritt in den Wolfsburger Konzern. Seit 2015 gehört der 1985 geborene Markus Piëch dem Aufsichtsrat der Marke an.

Sein Lebenslauf auf der Scania-Webseite ist recht kurz gehalten: Bakkalaureat, Magisterstudium der Wirtschaftswissenschaften, Aufsichtsratsposten bei der MAN Truck und Bus AG - den hält er auch heute noch. Die familiäre Verbindung verdeutlicht auch die aufgeführte "relevante Arbeitserfahrung" - Piëch gehört dem Vorstand der Salzach Privatstiftung an, der die Familie Teile ihrer VW-Aktien übertragen hat.

Auch Markus' 1987 geborene Schwester Florina Louise war eine Zeitlang im VW-Reich aktiv. Im Mai 2018 schied sie allerdings aus dem Aufsichtsrat der tschechischen Tochter Skoda aus. Ihre Nachfolgerin kommt ebenfalls aus der Familie: Melanie Leonore Wenckheim ist ebenfalls eine geborene Piëch, allerdings eine Tochter von Ferdinands Bruder Hans Michel. Florina Louise Pantic, wie die geborene Piëch heute heißt, konzentriert sich derweil laut Wirtschaftskammer Österreich auf die Ausbildung und Pflege von Pferden. Laut eines Berichts in der "Zeit" kennt sie sich aus: Ihr Designstudium habe sie mit dem Entwurf eines historischen Streitwagens abgeschlossen.

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