Donnerstag, 17. Oktober 2019

Was Wirtschaftsgrößen und Wissenschaftler lesen Die Lieblingsbücher der Erfolgreichen

13. Teil: Donata Hopfen, digitale Vordenkerin: Gut verdientes Geld für sich arbeiten lassen

Die digitale Vordenkerin Donata Hopfen (43) startete als Strategieberaterin bei Accenture und war im Anschluss 14 Jahr bei der Axel Springer SE tätig, zuletzt als Vorsitzende der Verlagsgeschäftsführung der BILD-Gruppe. Im Anschluss war sie CEO in der Gründungsphase des Identitäsdienstes VERIMI, bevor sie ab Juli Partnerin bei der Boston Consulting Group Digital Ventures wird. Donata Hopfen ist Mutter von dreijährigen Zwillingen.
Buchtipp

Robert T. T. Kiyosaki
Rich Dad Poor Dad

FinanzBuch Verlag; 320 Seiten; 14,99 Euro

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"Ich ahnte immer, dass ich zu viel Zeit damit verbringe zu arbeiten (um Geld zu verdienen) und zu wenig Zeit, das verdiente Geld dann für mich arbeiten zu lassen. Das geht glaube ich den meisten so. Jetzt habe ich mir die Zeit genommen und mich dem Thema gestellt. Das Buch "Rich Dad - Poor Dad", war dabei mein Startpunkt, Augenöffner und Begleiter.

Am Beispiel eines Jungen, der mit zwei unterschiedlichen Vaterfiguren aufwächst, zeigt Kiyosaki plakativ und eindrucksvoll, wie derjenige, der früh in Unternehmen und Immobilien investiert, um sein gut verdientes Geld für sich arbeiten zu lassen, viel früher unabhängig wird. Während derjenige, der nur fleißig arbeitet, Konsum über Investitionen stellt und dabei auf Gehalt und staatliche Absicherung setzt, die größten Potenziale liegen lässt und immer abhängig bleiben wird.

Anders als der Titel suggeriert, geht es weniger um die Frage 'arm oder reich', sondern vielmehr um das Spannungsfeld Arbeit, Zeit, Investitionen und Unternehmertum. Das Buch ist von 2014, hat allerdings vor dem Hintergrund der aktuellen Immobilien- und Enteignungsdiskussionen eine tagesaktuelle Relevanz. Rückblickend hätte ich diesen Impuls gerne schon früher bekommen und empfehle dieses Buch daher jedem von 16 Jahren aufwärts. "

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