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Miss Universe: 89 Teilnehmerinnen, eine Siegerin

Foto: Andre Penner/ AP

Miss Universe 2011 Die schönste Frau kommt aus Angola

Für Leila Lopes ist ein Traum wahr geworden. Die Angolanerin wurde offiziell zur "schönsten Frau des Universums" gewählt. Sie schlug 88 Konkurrentinnen aus der ganzen Welt aus dem Rennen. Das jährliche Event ist ein Medien- und Werbespektakel.

São Paulo - Die "schönste Frau des Universums" kommt aus Angola: Die 25-jährige Leila Lopes wurde in Brasilien in einem Wettbewerb unter 89 nationalen Schönheitsköniginnen zur "Miss Universe 2011" gewählt. Der Titel geht damit erstmals nach Angola. Ihre Vorgängerin, die Mexikanerin Ximena Navarrete (23), überreichte Lopes in der Credicard Hall von São Paulo die Krone. "Ich kann es nicht glauben. Ein Traum ist wahr geworden", sagte die 1,79 Meter große Beauty-Queen aus Afrika nach der Wahl. "Mir fehlen die Worte." Sie überzeugte die Jury im Badedress, in eleganter cremefarbener Abendrobe und auch im Interview.

An dem vom US-Milliardär Donald J. Trump und der US-Fernsehkette NBC organisierten Wettbewerb nahm für Deutschland die 25-jährige Karlsruherin Valeria Bystritskaia und für die Schweiz Kerstin Cook (22) teil. Beide verpassten aber bereits den Sprung in die wichtige Semifinalrunde, in die es nur 16 Bewerberinnen schafften.

Diese zeigten dem Publikum und der Jury bei der Musik der brasilianische Popqueen Claudia Leitte in knappsten Bikinis viel nackte Haut. Nach der "Bikini-Runde" blieben noch zehn Damen übrig, die in Abendkleidern und zur Live-Musik der Sängerin "Bebel" Gilberto, der Tochter der brasilianischen Bossa-Nova-Legende João Gilberto, über die Bühne defilierten.

Die Entscheidung fiel zum Schluss zwischen den Vertreterinnen aus der Ukraine, den Philippinen, China, Brasilien und Angola. Leila Lopes bekam in der abschließenden Interviewrunde die tiefschürfende Frage gestellt, was sie, wenn sie denn könnte, an ihren körperlichen Eigenschaften verändern würde. Da konnte die Studentin nur wahrheitsgemäß antworten. "Gar nichts. Ich würde gar nichts ändern. Gott sei Dank, bin ich sehr zufrieden, wie Gott mich geschaffen hat." Das sahen auch die Juroren so.

sk/dpa
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