Fürstenhochzeit Mit Hybrid durch Monte Carlo

Umweltschutz ist bereits seit seiner Amtsübernahme ein wichtiges Thema für Fürst Albert von Monaco. Auch bei der Hochzeit am 2. Juli wird der Klimaschutz großgeschrieben, und so lässt sich das Brautpaar mit dem weltweit ersten Landaulet mit Hybridantrieb durch Monte Carlo fahren.
Halb elektrisch zum Altar: Das Landaulet von Lexus für die Fürstenhochzeit in Monaco fährt mit einem Hybridantrieb

Halb elektrisch zum Altar: Das Landaulet von Lexus für die Fürstenhochzeit in Monaco fährt mit einem Hybridantrieb

Foto: TMN

Monaco - Fürst Albert von Monaco und Charlene Wittstock gehen bei ihrer Hochzeit mit der Zeit. Zur Trauung am 2. Juli lässt sich das Paar im weltweit ersten Landaulet mit einem Hybridantrieb durch Monte Carlo kutschieren. Eigens für die Fürstenhochzeit hat Hoflieferant Lexus die Langversion seiner Luxuslimousine LS 600h zum Viersitzer mit offener Rückbank umbauen lassen. Ein Spezialbetrieb in Belgien hat dafür mehr als 2000 Arbeitsstunden benötigt, erklärte der japanische Autohersteller.

Die Karosseriebauer haben den hinteren Teil des Wagendachs abgenommen. Sollte das Wetter am Hochzeitstag nicht mitspielen, kann mit wenigen Handgriffen eine Kuppel aus durchsichtigem Kunststoff über dem Fond montiert werden. Sie wiegt nur 26 Kilogramm und wurde von einem Unternehmen gefertigt, das sonst Kanzeln für Hubschrauber und Kampfflugzeuge baut.

Das Hybrid-Landaulet wird von einem V8-Benziner angetrieben, den ein Elektromotor unterstützt. Gemeinsam entwickeln die Aggregate eine Systemleistung von 327 kW/445 PS. In der Standardversion des Lexus LS 600h benötigt der Antrieb im Schnitt 9,3 Liter (CO2-Ausstoß: 219 g/km). Bei der Hochzeit wird das Landaulet allerdings weniger Sprit verbrauchen. Die im Schritttempo geplante Kurzstrecke vom Palast hinunter zum Hafen dürfte der Wagen größtenteils elektrisch zurücklegen.

sk/dpa
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