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Christian Schirmer Auf Bergtour mit dem Jysk-Chef

Der Deutschland-Chef des Schlafspezialisten Jysk liebt das Weite der Berge und die Stille der Meere. Hier erzählt er von seinem Hobby – und welche beruflichen Lehren er daraus zieht.
aus manager magazin 2/2022
Foto: privat

manager magazin: Herr Schirmer, warum ausgerechnet Bergwandern?

Christian Schirmer: Wandern in den Bergen ist eine Möglichkeit, sportliche Ambitionen mit einer alpinen Umgebung zu kombinieren. Mit konkretem Ziel vor Augen und immer mit großartigem Ausblick.

Wie kamen Sie dazu?

Seit meinem fünften Lebensjahr fahre ich Ski und liebe die Berge. Beim Bergwandern kann ich alpine Landschaften zu jeder Zeit genießen. Und ich kann Berge selbst besteigen, statt den Lift zu nutzen.

Für welchen Sport haben Sie als Jugendlicher gebrannt?

Ich war wie viele ein leidenschaftlicher Fußballer.

Welche andere Sportart würden Sie gern beherrschen?

Tauchen. Neue Perspektiven erschließen und die Stille unter Wasser genießen. Respektvoll im Umgang mit Natur und Gefahren, beeindruckt von der Lebensvielfalt.

Gibt es einen Sportprofi, mit dem Sie gern tauschen würden?

Nein. Ich denke, jeder kann gut sein in dem, was er tut.

Haben Sie einen Trainer, oder sind Sie Autodidakt?

Im Bergwandern bin ich Autodidakt. Ich plane Routen, Unterkünfte und Verpflegung – bin gern selbst für etwas verantwortlich. Ich beschäftige mich mit Erfahrungsberichten und Routenoptionen. Falls es mit dem Wetter anders kommt als erwartet, muss man gut vorbereitet sein.

Welche Arbeit lassen Sie liegen, um lieber Sport zu machen?

Aktuell stellt sich eher die Frage, für welche Aufgabe ich auf Sport verzichten muss. Unser Rebranding von Dänisches Bettenlager zu Jysk fordert viel sportlichen Ehrgeiz von mir und meinem Team.

Und wenn gar keine Zeit bleibt?

Wenn keine Zeit fürs Bergwandern bleibt, bin ich gern mit Familie und Hund am Strand und genieße die frische Brise der Ostsee.

Was lehrt Wandern fürs Leben?

Es lohnt sich immer, mal zurückzuschauen und sich für die Zukunft gut vorbereitet aufzustellen. Diese Zeit hat man beim Bergwandern, und sie ist sehr kostbar.

Welche sportliche Eigenschaft fürchten Sie im beruflichen Umfeld am stärksten?

Falschen Ehrgeiz – wenn man sich und der Organisation Ziele setzt, aber keinen möglichen Weg gemeinsam erarbeitet, um diese zu erreichen.

Und welche schätzen Sie am meisten?

Neue Dinge einfach mal angehen, neue Wege ausprobieren, Feedback verarbeiten und weitermachen.

Ihr Motto?

Nichts ist unmöglich, aber alles beginnt mit einem ersten Schritt!

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