Donnerstag, 19. September 2019

Rad, Helm, Rennanzug - und Epo Das kostet eine Fahrrad-Ausrüstung für die Tour de France

6. Teil: Essen: Fabrikware oder selbstgemacht?

Belgiens Klassiker-Spezialist Tom Boonen (Archivaufnahme, 2009)

Riegel, Gele, Bananen: Weil Radsportprofis laut Sportwissenschaftlern zwischen 8000 und 15000 Kalorien pro Etappe verbrennen, müssen sie im Rennen regelmäßig Nahrung zu sich nehmen. Riegel professioneller Hersteller kosten dabei etwa doppelt so viel wie Mars oder Snickers: PowerBar verlangt für fünf "Energize"-Riegel (erhältlich in den Geschmacksrichtungen "Banana Punch", "Cookies & Cream", "Berry" und "Chocolate") 9,95 Euro.

Häufig sieht man an den Verpflegungsstationen allerdings auch selbstgemachte Lebensmittel: Reisküchlein, vor dem Rennen gebacken und anschließend in Alufolie eingewickelt, sind ebenso beliebt wie Brötchen mit Nutella oder Bananen. Schon vor dem Rennen wird der Tank aufgefüllt: "Das ist ganz normal", sagte Profi Rick Zabel etwa der "Rheinischen Post" über sein Frühstück aus einem großen Teller Pasta und zwei Sandwiches mit hartgekochten Eiern.

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