Die besten Kompaktkameras Diese Bilder!

Millionen fröhliche Selfie-Knipser sind mit ihren Smartphone-Fotos zufrieden. Wer aber richtig fotografieren statt nur für Facebook knipsen will, sollte sich eine richtige Kamera gönnen. Zum Beispiel eine der neuen Kompaktkameras.
Von Horst Gottfried
Canon Powershot G7X: Handlich mit Spiegelreflex-Genen

Canon Powershot G7X: Handlich mit Spiegelreflex-Genen

Foto: Canon

Vor Weihnachten hat der Fotohandel traditionell Hochsaison. Besonders groß ist die Nachfrage nach Kompaktkameras. Aufgrund der harten Konkurrenz durch immer bessere Kameras in Smartphones werden die einfachen und deshalb günstigen Modelle immer mehr zum Nischenthema. Der Trend geht klar hin zu immer höherwertigeren Kompaktmodellen.

Die aktuelle Generation der High-End-Kompaktkameras beweist, dass auch die kleinen Kameras große Fotos machen können. Intelligente Automatiken garantieren hohe Treffsicherheit, manuelle Einstellmöglichkeiten geben individuellen Spielraum bei der Bildgestaltung. Größere Sensoren als bislang üblich bringen mehr Bildqualität, lichtstarke Objektive erweitern die Einsatzmöglichkeiten. Kameras mit W-Lan-Funktion machen Smartphones und Tablet-PC sogar zu ihren Helfern. Mit der richtigen App können sie der Kamera als zusätzlicher Monitor und Fernbedienung dienen.

Einige besonders Empfehlenswerte aus der Kategorie der Kompaktkameras haben wir im Folgenden zusammengestellt. Unsere Auswahl zeigt nicht nur Stärken und Schwächen der verschiedenen Modelle, sondern auch die enorme Preisspanne dieser Geräte.

Canon Powershot G7X - Mit Spiegelreflex-Genen

Die Powershot G7 X ist mit einem ein Zoll großem 20-Megapixel-Sensor und dem gleichen Bildprozessor wie die Spiegelreflexkamera EOS 7D Mark II ausgestattet. Ihr Zoom mit optischem Bildstabilisator bietet einen praxisgerechten Brennweitenbereich von umgerechnet 24-100 Millimeter und hohe Lichtstärken von f/1,8 bis f/2,8. Der Autofokus arbeitet mit 31 Feldern. Die Bedienung erfolgt über den Touchscreen-Monitor - der für Selfies um 180 Grad klappbar ist - und einen Einstellring rund ums Objektiv. Ein elektronischer Sucher fehlt leider. Videos macht die G7X in Full-HD mit 60 b/s, W-Lan mit NFC rundet die Ausstattung der 103 x 60 x 40 mm kleinen, 304 schweren und rund 600 Euro teuren Kamera ab.

Fujifilm X-30 - Außen Klassik, innen Hightech

Foto: Fujifilm

Fujifilm stattet die X30 mit ein 2/3 Zoll großem Bildsensor aus. Als Objektiv kommt ein lichtstarkes Zoom zum Einsatz. Der Autofokus arbeitet sehr schnell. Ein Highlight der X30 ist ihr OLED-Sucher mit 786.666 RGB-Pixeln. Er wird durch einen klappbaren Drei-Zoll-LCD-Monitor ergänzt. Auch die X30 hat einen praktischen Einstellring am Objektiv, Full-HD-Video und W-Lan. Ihr Preis soll 550 betragen.

Leica X-E - Für Puristen

Foto: Leica

Die Leica X-E kommt im typischen Leica-Look, ist aber mit einem fest eingebauten Weitwinkelobjektiv ausgestattet. Der 16-Megapixel-Sensor im APS-C-Format zeigt nur wenig Bildrauschen und einen guten Kontrastumfang. Bei dem Basismodell "Made in Germany" verzichtet Leica auf Schnickschnack. Entsprechend übersichtlich ist die Bedienung. Für die Belichtung lässt sie die Wahl zwischen Programm-, Blenden- und Zeitautomatik oder manueller Einstellung. Zur Bildkontrolle muss ein LCD-Monitor mit 6,9 Zentimeter Diagonale reichen. Eine Videofunktion fehlt der knapp 1500 Euro teuren X-E.

Panasonic Lumix LX 100 - Fast eine Systemkamera

Foto: Panasonic

Panasonic spendiert seinem kompakten Top-Modell Lumix LX100 den Sensor seiner Micro-Four-Thirds-Systemkameras. Ein Vierkern-Bildprozessor garantiert schnelle Autofokus-Funktion, Bildserien mit maximal elf Bildern pro Sekunde und 4K-Videos. Der elektronische Sucher gehört mit 921.333 RGB-Pixeln zu den derzeit schärfsten. Dazu kommt ein 7,5 Zentimeter-Monitor. Zahlreiche klassische Elemente inklusive Objektivring erleichtern die Bedienung der Kamera, die mit rund 800 Euro aber auch ihren Preis hat.

Sony RX100III - Mehr Weitwinkel, mehr Lichtstärke, mehr Video

Foto: Sony

Die Sony RX100 III mit 20-Megapixel-Bildsensor im Ein-Zoll-Format arbeitet dank eines neuen Bildprozessors schneller als RX100 und RX100II. So sind Bildserien mit zehn Bildern pro Sekunde möglich. Das Zeiss Vario-Sonnar-Objektiv bietet mehr Weitwinkel und Lichtstärke als bei den Vorgängern. Der neue OLED-Sucher ist sehr bequem zu überblicken, der Drei-Zoll-Monitor ist klappbar. Neben dem Autofokus mit 25 Messpunkten kann über den Ring am Objektiv manuell fokussiert werden. Zu den Belichtungsmodi gehören eine Dynamikoptimierung und eine HDR-Funktion. Full-HD-Videos macht die RX100III mit 50 Bildern pro Sekunde. W-Lan-Funktion, NFC-Komfort und HDMI-Ausgang gehören zur Ausstattung. 800 Euro kostet die RX100III im leichten Magnesiumgehäuse.

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