Montag, 6. April 2020

Fotokameras Das sind die besten kompakten Systemkameras

Systemkameras sind die Sportwagen der Fotobranche: Schlank, schnell und vollgestopft mit Technik, lassen sie sogar manche Spiegelreflex hinter sich. Wir stellen die besten Modelle vor.

Samsung NX1
In den vergangenen Jahren hat sich eine neue Kameraklasse etabliert. Eine Klasse, die so gut ist, dass sie bei anspruchsvollen Fotografen, bis hin zu den Profis, immer mehr in den Fokus rückt: die kompakten Systemkameras. Die neuen Modelle werden diesen Trend weiter verstärken, denn sie zeigen, dass es nicht immer eine Spiegelreflex sein muss, wenn höchste Qualität gefragt ist.

Die kompakten spiegellosen Systemkameras vereinen die Vorteile der Kompaktkameras (geringe Größe und Gewicht) mit denen der Spiegelreflex-Welt (hohe bis höchste Bildqualität, universell ausbaufähig mit Wechselobjektiv und Zubehör) zu einem praxisgerechten Kompromiss.

Möglich wird die kompakte Bauweise von Kamera und Objektiven durch den Wegfall der Spiegelmechanik. Ein elektronisches Live-Bild zeigt auf dem Monitor oder im Sucher nicht nur den Motivausschnitt und die Bildschärfe, sondern auch, wie Belichtung und Farbe im fertigen Foto aussehen werden. Und das alles - anders als bei den Spiegelreflex-Modellen - in Echtzeit schon vor der Aufnahme. Damit sind die kompakten Systemkameras (CSC) auch prädestiniert für Videoaufnahmen.

Im Folgenden zeigen wir eine Auswahl der derzeit besten Geräte dieser Gattung, die mit teilweise hervorragender Technik zu günstigen Preisen Käufer lockt.

Fujifilm X-E2 - Top-Bildqualität im Kompaktformat

Die kompakte Fujifilm X-E2 nutzt einen 16-Megapixel-Bildsensor im APS-C-Format. Ihr scharfer OLED-Sucher ist ganz ins Gehäuse integriert. Hinzu kommt ein 7,5 Zentimeter großer LCD-Monitor. Abwechslung in die Fotos bringen verschiedene Filmmodi, die den Look diverser analoger Filme simulieren, sowie digitale Farbfilter für Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Full-HD-Videos nimmt die X-E2 mit 60 Bildern pro Sekunde auf. Funktions- und "Quick-Menü"-Tasten ergänzen klassische Bedienelemente. W-Lan ist eingebaut. Die X-E2 mit Magnesium-Kappen kostet rund 600 Euro.

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