Im Test Freisprechanlagen to go

Einstöpseln, losfahren, telefonieren: Plug-and-Play-Freisprechanlagen sorgen im Vergleich zum Headset für mehr Freiheit beim Telefonieren im Auto. Das Magazin "Connect" hat fünf gängige Modelle unter die Lupe genommen. Unterschiede gab es vor allem im Preis-Leistungs-Verhältnis.

Berlin - Wer im Auto frei telefonieren will, hat die Wahl zwischen Headset und Freisprecher. Entscheidet man sich für den Freisprecher, kann man die Anlage fest im Auto installieren oder ein Modell zum Mitnehmen wählen, das mit einem Bluetooth-fähigen Handy verbunden und über den Zigarettenanzünder mit Strom versorgt wird. Das Magazin "Connect" hat fünf solcher Bluetooth-Freisprecheinrichtungen im Wert von von 40 bis 139 Euro getestet.

Die Preise der Anlagen im Test liegen zwischen 40 und 139 Euro. Das günstigste Gerät im Feld, das Prim von B-Speech, überzeugte die Tester vor allem durch die gute Klangqualität. Die fehlende Tastenbeleuchtung mache den Winzling auf Nachtfahrten jedoch fast unsichtbar und damit schwer zu bedienen.

Beim teuersten Gerät, dem Wheel V2 von Seecode, wird ein Plus an Ausstattung geboten, zum Beispiel ein Telefonbuch, in dem über ein beleuchtetes Display geblättert werden kann. Anders als die Konkurrenten, die ihren Platz an der Sonnenblende finden, wird das Wheel V2 am Lenkrad montiert. Das Linga von B-Speech für rund 100 Euro wurde für "mittelprächtige Resultate" beim Hörtest gerügt. Die Telefonpartner müssten sich mit Echos und brüchigen Gesprächen herumärgern.

Nach Abwägung von Preis und Leistung schneiden alle Geräte (auch Jabra SP200 für 50 Euro und Technaxx FMT300 für rund 40 Euro) übrigens gleich ab, denn das einhellig vergebene Testurteil heißt "befriedigend". Technische Voraussetzung für den Betrieb einer Plug-and-Play-Freisprechanlage ist ein Bluetooth-fähiges Handy.

Getestete Freisprechanlagen: Einstöpseln und lostelefonieren

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