Smartphones Schwächen im Detail

Wörtlich übersetzt sind sie pfiffige Telefone. Doch nicht alle Smartphones sind allzu gewieft. In einem Test offenbarten aktuelle Modelle einige Mängel: Bei den vielen Spielereien, die Handys heute haben, vergessen die Hersteller Standardfunktionen.

Hannover - Aktuelle Smartphones sollen vor allem Geschäftsleuten die tägliche Arbeit erleichtern. UMTS und W-Lan sowie Mail-Clients für Exchange, IMAP und POP3 sind mittlerweile Standardausstattung der Geräte. Doch nicht nur bei traditionellen Anforderungen wie der Verwaltung von Kontaktdaten, Terminen und Aufgaben zeigten die Handys immer noch Schwächen, lautet das Testfazit der IT-Fachzeitschrift "iX" (Ausgabe 10/08). Häufig fehlten banale Funktionen wie beispielsweise das Übernehmen einer Telefonnummer oder Anschrift aus einer Webseite.

Im Test überzeugte der Blackberry Bold von Research in Motion (RIM)  mit derart einfachen Kopieren-und-Einfügen-Übungen, offenbarte aber Schwächen bei der Suchfunktion. Mit der Suche in Benutzerdaten und der Bearbeitung von Office-Dokumenten konnte dagegen das E71 von Nokia  punkten. Abzüge gab es für den langsamen Browser und einen alten Fehler bei der Zeitumstellung.

Das HTC Touch Diamond war zwar das kleinste und leichteste der vier getesteten Modelle. Die durch Berührung gesteuerte Oberfläche ist laut Testurteil jedoch zu verspielt für den geschäftlichen Einsatz.

Das bedienerfreundlichste Smartphone ist nach Ansicht der Tester das neue iPhone von Apple. Das iPhone 3G gefiel dank seines großen Bildschirms und seines schnellen Internetbrowsers. In der Länderliste fehlen allerdings Staaten wie Litauen, Estland oder Malaysia.

manager-magazin.de mit Material von ddp

Von Blackberry bis Nokia: Die Smartphones im Test

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