Test IPTV wird erwachsen

Seit der Einführung der ersten IPTV-Pakete haben die Anbieter viel an ihren Diensten gefeilt. Inzwischen lohnt ein näherer Blick, denn im Vergleich zum klassischen Satelliten- oder Kabelprogramm bieten die Pakete einen echten Mehrwert, wie ein Test zeigt.

Stuttgart - Die IPTV-Angebote stehen dem Satelliten- und Kabelprogramm kaum mehr in etwas nach und dank Video on Demand gibt es auch dann etwas zu sehen, wenn trotz Hunderter TV-Kanäle immer noch nicht das Richtige dabei ist. Das ist das Ergebnis eines Vergleichs der Pakete großer IPTV-Anbieter der Zeitschrift "Connect" (Ausgabe 5/2008).

Beispielsweise können T-Home-Kunden, die das sogenannte Entertain-Paket gebucht haben, bis zu 70 Sender frei über das Internet empfangen. Hinzu kommen weitere 80 kostenpflichtige Sender. Mit mehr als 2000 Filmen ist auch die Onlinevideothek der Deutschen Telekom  abwechslungsreich bestückt.

Arcor-Kunden empfangen 55 Free-TV-Programme sowie bis zu 60 Bezahlsender. Hier bemängelten die Tester jedoch eine mit knapp über 500 Titeln knapp bemessene Onlinevideothek. Punkten konnte Arcor bei den Testern durch einen vergleichsweise geringen Preis sowie durch eine "Virtuelles Timeshift" genannte Funktion, die es den Kunden erlaubt, bereits laufende Sendungen von Anfang an zu sehen.

Den günstigen Preis sowie die geringe Vertragslaufzeit hoben die Tester in der Beurteilung von Alice Home TV hervor. Bei dem Angebot von Hansenet können Kunden auf insgesamt 100 TV-Kanäle zugreifen, bei 60 Stationen handelt es sich um kostenlos empfangbare Sender. Bemängelt wurden bei Alice die fehlende Aufnahmefunktion sowie fehlende HD-Inhalte.

Die United-Internet-Tochter 1&1 verzichtet mit dem Mediacenter auf IPTV, bietet dafür den Experten zufolge aber ein überzeugendes Video-on-Demand- und Multimediaangebot.

manager-magazin.de mit Material von dpa

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