Boom 50 Millionen Notebooks

Der Notebook-Markt boomt. Besonders die Verbraucher stürzen sich auf die mobilen Computer. Schon 2007 soll der Marktanteil in den USA bei knapp 50 Prozent liegen. Gute Aussichten für die Hersteller.

Hamburg - Das Jahr ist nur wenige Tage alt, genau der richtige Zeitpunkt, um mit neuen Notebook-Modellen aufzuwarten. Toshiba , Dell , Acerinox , Motion Computing und Microstar International (MSI) präsentierten in den vergangenen Tagen ihre Neuentwicklungen und sie können sicher sein, dass sie in einen wachsenden Markt investieren. Denn Notebooks werden auch im Verbrauchermarkt immer populärer.

Gerade haben die US-Investmentbank Goldman Sachs  und das Marktforschungsinstitut International Data Corp. (IDC) für dieses Jahr einen Umfang von 50 Millionen Notebooks weltweit prognostiziert. Im vergangenen Jahr waren es 40 Millionen, mit anderen Worten der Absatz soll um rund 25 Prozent zulegen. Dabei wächst der Desktop-PC-Markt deutlich langsamer. Laut IDC steigt er um elf Prozent - von 153 Millionen PCs im vergangenen Jahr auf 170 Millionen in diesem Jahr. Der Anteil der Notebook-Nutzer weltweit nimmt dementsprechend von 21 auf 23 Prozent zu.

Für die USA prognostiziert IDC sogar, dass die Laptops im Jahr 2007 bereits die Hälfte des PC-Marktes ausmachen werden. Bisher liege der Notebook-Anteil noch bei 27,5 Prozent, dieses Jahr soll er bereits auf 33,7 Prozent steigen. Und dann geht es IDC zufolge in großen Schritten voran. 2005 soll der Marktanteil bei 40,7 liegen, 2006 bei 44,3 Prozent bis er 2007 schließlich 47 Prozent erreicht. Weltweit - so prognostizieren die Marktforscher - wird der Notebook-Anteil 2007 bei 37,3 Prozent liegen.

Für das Unternehmen MSI ist das ein guter Grund, in den Laptop-Markt einzusteigen. In Las Vegas präsentierte der taiwanesische Hersteller sein erstes Notebook. M3000 heißt das gute Stück. Es soll mit Centrino-Technik versehen sein und einen 15-Zoll Monitor haben. Folgemodelle mit kleineren Displays sollen folgen. Zunächst wird das Produkt jedoch nur für den chinesischen Markt produziert, derzeit sei noch nicht entschieden, ob auch der europäische Markt in Angriff genommen wird.

Anders sieht es bei dem Branchenriesen Dell aus. Dieser stellte kürzlich sein neues Business-Notebook Latitude D505 vor. Ein Billigmodell - der Preis liegt bei 1159 Euro. Darin enthalten ist ein Intel-Celeron M-Prozessor mit 1,2 Gigaherz, eine 20 Gigabyte-Festpaltte, das Display zählt 14 Zoll.

Toshiba stellte dagegen ein neues Satellite-Notebook vor. Das P10-874 Notebook soll als Ersatz für einen Desktop dienen, sagt das Unternehmen. Es verfügt über einen Pentium-4-Prozessor mit 3,0 Gigaherz, über eine 60 Gigabyte Festplatte sowie über einen DVD-R/-RW-Laufwerk. Das Display ist 15,4 Zoll groß.

Das texanische Unternehmen Motion Computing hat sich an einen Tablet-PC gewagt. In dem Modell der M1300 Tablet-PC-Reihe steckt ein 800 Megaherz Mobile Intel Celeron-Prozessor und eine 20 Gigabyte Festplatte. Das Display ist 12,1 Zoll groß. Für den drahtlosen Anschluss per Wireless-Lan ist gesorgt.

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