Samstag, 7. Dezember 2019

Thomas Imbusch testet neue Küchengeräte Spitzenkoch befindet: Gut gedacht, schlecht gemacht

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Bild: manager-magazin.de

3. Teil: "Sehr befremdlich": Thomas Imbusch testet den Freshboost von Krups

Die Idee eines Vakuummixers findet Thomas Imbusch eigentlich nicht schlecht. Für manager-magazin.de testet der Spitzenkoch neue Küchengeräte (hier geht es zur vorigen Folge). Diesmal den Standmixer Freshboost von Krups (ca. 120 Euro). Bevor das Gerät sich an die Smoothie-Zubereitung macht, wird ein Vakuum erzeugt, damit das zerkleinerte Obst und Gemüse nicht mit Sauerstoff in Berührung kommt. Vitamine und Nährstoffe sollen so besser erhalten bleiben.

Der Hersteller wirbt mit "bis zu drei Mal so viel Antioxidationskraft" und damit, dass sich kaum Schaum und Blasen im und auf dem Smoothie bilden: "Luft raus, Power rein!". Das Gerät soll mixen, vakuumieren und sogar Eis zerkleinern können.

"Das fasst sich komisch an", findet Imbusch jedoch schon beim Auspacken. Die Motorleistung von 800 Watt überzeugt ihn nicht: "Man kann sehen, dass das Gerät schwach auf der Brust ist", sagt er. Die Handhabung ist zwar nach kurzer Lektüre der Anleitung relativ einfach, aber das Ergebnis ungenügend: Der frische Smoothie aus Gurke und Apfel, mit dem das Gerät ein Weilchen lautstark zu kämpfen hat, erweist sich als stückig, für den Fachmann ein "nicht akzeptables Ergebnis". Der Sinn des "sehr befremdlichen" Gerätes erschließt sich Imbusch nicht: "Das kriege ich mit jedem Zauberstab besser hin."

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