Donnerstag, 5. Dezember 2019

Thomas Imbusch testet neue Küchengeräte Spitzenkoch befindet: Gut gedacht, schlecht gemacht

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Bild: manager-magazin.de

2. Teil: "Auf Profi-Niveau": Thomas Imbusch testet Sous-Vide-Garer Lono

In seiner eigenen Küche setzt Spitzenkoch Thomas Imbusch auf maximale Einfachheit auf hohem Niveau: 100/200 heißt sein Restaurant, weil Wasser bei 100 Grad kocht und 200 Grad eine optimale Ofentemperatur ist. Bei niedriger Temperatur im Wasserbad garen muss also nicht sein, trotzdem testet Imbusch gerne den neuen Sous-Vide-Garer Lono von WMF (ca. 219 Euro).

"Sieht ordentlich aus, aber fasst sich ein bisschen usselig an", ist Imbuschs erster Eindruck von dem Gerät. Er schneidet ein drei Zentimeter dickes Steak ab- das soll jetzt im Vakuumbeutel bei 58 Grad im 1500 Watt starken Sous-Vide-Garer auf optimale Temperatur kommen und danach auf dem Herd noch leicht angebraten werden, damit es noch eine krosse Kruste bekommt.

Mit der Anleitung hält Imbusch sich gar nicht erst auf: Gute Küchengeräte müssen selbsterklärend sein. Mit dem Drehknauf ist die Temperatur schnell eingestellt, die Bedienung ist tatsächlich intuitiv. Man kann sous vide garen - und auch für Slow Cooking ist das Gerät geeignet: Bis zu 72 Stunden schonende Garzeit lassen sich über den Timer einstellen, die Temperatur ist von 35 bis 90 Grad wählbar.

Der Lono gibt während des Garvorgangs ein paar leicht krächzende Geräusche von sich, performt aber tadellos. Das Steak wird butterzart und ist nach einer halben Stunde auf den Punkt gegart. Imbusch misst mit einem eigenen Thermometer nach: "0,7 Grad Abweichung - das kann man stehen lassen." Selbst im Profibereich läge das noch im Toleranzrahmen.

Imbuschs Fazit: "Für ambitionierte Hobbyköche ist das Ding super." Ein Lob gibt es für die einfache Handhabung: "Ich bin Techniklegastheniker, und für mich war das extrem einfach."

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