Trend-Kolumne Luxus all inclusive

Was rechtfertigt eigentlich die hohen Preise eines Premiumanbieters? Über eine teure Ausstattung allein lässt sich Exklusivität heute nicht mehr ausdrücken. Wer einen Rolls-Royce kauft oder einem noblen Club beitritt, erwartet mehr für sein Geld. Er will nicht nur Qualität, sondern er will umsorgt und gehätschelt werden.
Von Andreas Steinle
Welcome Hugo Boss: Das Modeunternehmen ist in der Fifth Avenue mit einem 14.000 Quadratmeter großen "Flagship-Store" präsent

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Teuer ist relativ: Silberner Maserati Quattroporte

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New York bei Nacht: Empire State Building, illuminiert

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Welch ein Hundeleben! Ein Bernhardiner auf der Fifth Avenue

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PR-Getöse: Der Maybach vor dem Gebäude der New York Stock Exchange

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Erlesene Zielgruppe: Wer einen Maybach kauft, der muss das Geld einfach übrig haben

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Rollendes Wohnzimmer: Wer in einem Maybach fährt, der fühlt sich wie in einer bewegten Immobilie

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Stolzer Preis: Ein großer Maybach kostet, ausgestattet mit silbernen Champagnerkelchen, einer Hifi-Anlage mit 21 Lautsprechern und anderen Hightech-Extras, knapp eine halbe Million Euro

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Motor-Monster: Der Royce (so kürzen die wahren Kenner die Marke mit der geflügelten Kühlerfigur ab) wird zum Beispiel von einem komplett neu konzipierten Zwölf-Zylinder-Motor angetrieben, der stolze 460 PS leistet

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Gewichts-Gigant: Der Rolls-Royce Phantom bringt stolze 2,6 Tonnen auf die Waage

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Begehrter Brite: Die erste Jahresproduktion des Rolls-Royce Phantom von 700 bis 800 Stück ist angeblich bereits ausverkauft

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Kühler-Koloss: Seine kapitale Schnauze wirkt, als habe Kitschkünstler Jeff Koons die Fassade des Parthenon-Tempels auf der Akropolis verchromt und an die Front des Rolls-Royce Phantom genietet

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Turbo-Tonne: Der betagt wirkende Bentley Arnage T verblüfft, weil sein temperamentvoller Turbo bei 250 Stundenkilometern nicht automatisch abregelt

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PS-Protz: Der Bentley Arnage T, hier im Januar 2002 bei der Vorstellung auf der North American International Auto Show in Detroit, bringt bullige 450 PS auf die Straße

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Foto: AP
Mächtiges Männerspielzeug: Wer im Bentley Arnage T aufs Gaspedal tritt, hört zunächst eine leise Säuseln, das langsam übergeht in ein gewaltiges Knurren

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Liter-Luxus: Angetrieben wird der Bentley Arnage T von einem 6,75-Liter-V8-Motor, der sich - anders als beim Royce - nicht hinter Tempelsäulen, sondern hinter einem sportlichen Waffel-Piqué verbirgt

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