Athen in Bildern Kampf und Krampf

Sie holen das Letzte aus sich heraus. Und doch reicht es für viele Athleten nicht zum Gold. Schlimmer noch: Manche bleiben verletzt auf der Strecke. Die Bilder des zehnten Wettkampftages.
Tanz auf der Tartanbahn: Elegant und selbstbewusst feiert die deutsche Geherin Melanie Seeger ihren fünften Platz im 20-Kilometer-Wettbewerb. "Ich habe mich voll ausgekotzt und bin so glücklich darüber, Wahnsinn", kommentierte Seeger ihren Coup.

Tanz auf der Tartanbahn: Elegant und selbstbewusst feiert die deutsche Geherin Melanie Seeger ihren fünften Platz im 20-Kilometer-Wettbewerb. "Ich habe mich voll ausgekotzt und bin so glücklich darüber, Wahnsinn", kommentierte Seeger ihren Coup.

Foto: DPA
Cool bleiben: Im Hammerwurf der Damen versuchte sich Betty Heidler mal mit Brille, mal ohne. Offensichtlich mit Erfolg, denn die Frankfurterin hämmerte die Kugel auf 69,81 Meter und schaffte damit als Achter problemlos die Qualifikation für den Endkampf der besten Zwölf.

Cool bleiben: Im Hammerwurf der Damen versuchte sich Betty Heidler mal mit Brille, mal ohne. Offensichtlich mit Erfolg, denn die Frankfurterin hämmerte die Kugel auf 69,81 Meter und schaffte damit als Achter problemlos die Qualifikation für den Endkampf der besten Zwölf.

Foto: DDP
Chefin auf der Matte: Nicht gerade zimperlich geht hier die amerikanische Ringerin Tocara Montgomery in ihrem Qualifikationskampf mit Kanadas Christine Nordhagen um. Als würde es sich um eine Strohpuppe handeln, prüft Montgomery hier die Halsmuskulatur ihrer Gegnerin. Die war offensichtlich robust genug: Denn auch wenn es hier nicht den Anschein hat, gewann die Kanadierin am Ende den Kampf souverän.

Chefin auf der Matte: Nicht gerade zimperlich geht hier die amerikanische Ringerin Tocara Montgomery in ihrem Qualifikationskampf mit Kanadas Christine Nordhagen um. Als würde es sich um eine Strohpuppe handeln, prüft Montgomery hier die Halsmuskulatur ihrer Gegnerin. Die war offensichtlich robust genug: Denn auch wenn es hier nicht den Anschein hat, gewann die Kanadierin am Ende den Kampf souverän.

Foto: AP
Mach' mal Platz da: Nicht ganz sauber setzt sich hier die Australierin Anna Meares (r.) im Sprint-Viertelfinale gegen Katrin Meinke durch. Die Deutsche war in zwei Versuchen chancenlos gegen die starke Meares.

Mach' mal Platz da: Nicht ganz sauber setzt sich hier die Australierin Anna Meares (r.) im Sprint-Viertelfinale gegen Katrin Meinke durch. Die Deutsche war in zwei Versuchen chancenlos gegen die starke Meares.

Foto: AP
Meister an der Platte: Der Südkoreaner Seung Min Ryu wurde Olympiasieger im Tischtennis. Im Finale setzte sich der 22-Jährige überraschend gegen den Chinesen Wang Hao durch. Es ist die erste Goldmedaille im Tischtennis für Südkorea seit den Spielen 1988 in Seoul.

Meister an der Platte: Der Südkoreaner Seung Min Ryu wurde Olympiasieger im Tischtennis. Im Finale setzte sich der 22-Jährige überraschend gegen den Chinesen Wang Hao durch. Es ist die erste Goldmedaille im Tischtennis für Südkorea seit den Spielen 1988 in Seoul.

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Trauriges Comeback: Für die deutsche Hürdensprinterin Kirsten Bolm lief der Olympia-Auftritt in Athen alles andere als glücklich. Beim Halbfinale über 100-Meter-Hürden brach die Mannheimerin kurz vor dem Ziel verletzt zusammen. "Solche Schmerzen hatte ich noch nie. Ich weiß nicht, was es ist", schluchzte die 29-Jährige anschließend.

Trauriges Comeback: Für die deutsche Hürdensprinterin Kirsten Bolm lief der Olympia-Auftritt in Athen alles andere als glücklich. Beim Halbfinale über 100-Meter-Hürden brach die Mannheimerin kurz vor dem Ziel verletzt zusammen. "Solche Schmerzen hatte ich noch nie. Ich weiß nicht, was es ist", schluchzte die 29-Jährige anschließend.

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Ende der Karriere? Da sah es noch gut aus für Lars Riedel. Später aber humpelte der Diskus-Riese wie ein Häufchen Elend aus dem Olympiastadion von Athen. Der 37 Jahre alte Chemnitzer musste seinen Traum von der dritten Olympia-Medaille bereits nach drei Versuchen begraben und schied mit Verdacht auf Muskelriss im Oberschenkel aus.

Ende der Karriere? Da sah es noch gut aus für Lars Riedel. Später aber humpelte der Diskus-Riese wie ein Häufchen Elend aus dem Olympiastadion von Athen. Der 37 Jahre alte Chemnitzer musste seinen Traum von der dritten Olympia-Medaille bereits nach drei Versuchen begraben und schied mit Verdacht auf Muskelriss im Oberschenkel aus.

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Erfolgreicher Debütant: Fabian Hambüchen hat am Montagabend in Athen bei seinen ersten Olympischen Spielen im Gerätefinale der Turner den siebten Platz am Reck belegt. Der 16-Jährige aus Wetzlar bekam für seine Übung 9,700 Punkte. Die Goldmedaille gewann der Italiener Igor Cassina mit 9,812 Punkten vor dem punktgleichen Mehrkampf-Olympiasieger Paul Hamm aus den USA. Bronze ging an Isao Yoneda aus Japan (9,787).

Erfolgreicher Debütant: Fabian Hambüchen hat am Montagabend in Athen bei seinen ersten Olympischen Spielen im Gerätefinale der Turner den siebten Platz am Reck belegt. Der 16-Jährige aus Wetzlar bekam für seine Übung 9,700 Punkte. Die Goldmedaille gewann der Italiener Igor Cassina mit 9,812 Punkten vor dem punktgleichen Mehrkampf-Olympiasieger Paul Hamm aus den USA. Bronze ging an Isao Yoneda aus Japan (9,787).

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Schlagfertig: Box-Europameister Vitali Tajbert (l.) hat am Montagabend in Athen auch die dritte Hürde auf dem Weg zum erträumten Olympia-Gold bravourös gemeistert. Der 22 Jahre alte Federgewichtler aus Velbert besiegte im Viertelfinale den Kubaner Luis Franco mit 34:26 nach Punkten und zog damit als erster deutscher Boxer in das Viertelfinale ein.

Schlagfertig: Box-Europameister Vitali Tajbert (l.) hat am Montagabend in Athen auch die dritte Hürde auf dem Weg zum erträumten Olympia-Gold bravourös gemeistert. Der 22 Jahre alte Federgewichtler aus Velbert besiegte im Viertelfinale den Kubaner Luis Franco mit 34:26 nach Punkten und zog damit als erster deutscher Boxer in das Viertelfinale ein.

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