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Schussbereit: Managerin Tina Kleingarn mit Ball und Schläger
Schussbereit: Managerin Tina Kleingarn mit Ball und Schläger
Foto: Privat

Tina Kleingarn Mit der Dax-Aufseherin auf dem Hockeyplatz

Als Aufsichtsrätin überwacht die frühere Profispielerin den Immobilienkonzern Deutsche Wohnen. Ihre Lust am Siegen hat sie auf dem Platz entdeckt.
Von Eva Buchhorn aus manager magazin 6/2021

Frau Kleingarn, warum ausgerechnet Hockey?

Im Team auf einen Titel hin zu trainieren und ihn zu gewinnen hat große Erfolgsmomente und Leidenschaft ausgelöst.

Wie kamen Sie dazu?

Ich hatte mit Tennis begonnen, fühlte mich aber sehr schnell vom Hockeyplatz angezogen. Ich wollte auch im Pulk und Trikot mit den anderen Mädchen um die Wette rennen.

Welche andere Sportart würden Sie gern beherrschen? Und warum?

Kunstturnen! Die Kombination aus Körperbeherrschung und Ästhetik ist faszinierend.

Gibt es einen Sportprofi, mit dem Sie gern tauschen würden?

Einmal im Tennisprofizirkus mitzuspielen wäre ein Traum!

Wie halten Sie sich heute fit?

Mit Yoga, Laufen und Tennis. Es geht nicht mehr um Bundesliga und Meisterschaften, sondern um Fitbleiben und ein gutes Körpergefühl.

Haben Sie einen Trainer, oder sind Sie Autodidaktin?

Ich habe mit fantastischen Yogalehrern trainiert, die mir neue Grenzen aufgezeigt haben. Derzeit bin ich aber solo unterwegs. Das ist flexibler.

Welche Arbeit lassen Sie liegen, um lieber Sport zu machen?

Fast jede, solange sie nicht zeitkritisch ist und der Sport irgendwie reinpasst.

Und wenn gar keine Zeit bleibt?

Besser 20 Minuten auf die Matte als gar nicht. Mein Sportprogramm muss sich heute an die Lebensumstände anpassen und nicht andersherum.

Ihr größter Erfolg?

Beim Hockey 1995 der dritte Platz im Europapokal der Landesmeister mit meiner damaligen spanischen Mannschaft Aldeasa Valdeluz.

Ihre größte Niederlage?

Das ist je nach Lebensphase unterschiedlich und relativiert sich auch wieder.

Ihr nächstes Ziel?

Nach der Rugby-WM 2019 in Tokio auch die nächste WM live mitzuerleben – als Zuschauerin, versteht sich. Mein Sohn spielt Rugby, und die Reise nach Japan war ein gemeinsames Highlight.

Haben Sie ein sportliches Vorbild?

Nachhaltig beeindruckt hat mich Steffi Grafs Kombination von Leistungskonstanz und Bescheidenheit.

Was lehrt Hockey fürs Leben?

Mannschaftsgeist und Zusammenhalt.

Welche sportliche Eigenschaft fürchten Sie an Konkurrenten im beruflichen Umfeld am stärksten?

Zu wissen, dass der andere niemals aufgeben wird.

Welche schätzen Sie am meisten?

Aufrichtigkeit und Haltung.

Vor welcher sportlichen Leistung haben Sie den größten Respekt?

Comebacks.

Ihr Motto?

Akzeptiere oder verändere!

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