Mittwoch, 26. Juni 2019

Was Resilienz für den Job bedeutet Flexibel, standhaft, gesund - so trainieren Sie innere Stärke

Extrem anpassungsfähig: Das Chamäleon eignet sich als Wappentier des Fachgebiets Resilienz

Manche Menschen lassen sich einfach nicht unterkriegen: Selbst wenn sich die Probleme häufen, bewahren sie einen kühlen Kopf. Gibt es eine Veränderung, kommen sie damit zurecht. Ist der Druck hoch, schaffen sie es, ihn auszugleichen. Vor allem im Beruf ist das eine sehr gute Fähigkeit. Resilienz nennen Wissenschaftler diese innere Stärke. Kann man sie trainieren?

Klaus Fröhlich-Gildhoff von der Evangelischen Hochschule Freiburg forscht zum Thema Resilienz. "Man meint damit die generelle Fähigkeit, Krisen, besondere Belastungen, schwierige Lebenssituationen gut zu bewältigen", beschreibt er. Der Begriff habe seine Ursprünge in der Werkstoffkunde, fügt Ella Gabriele Ammann hinzu, die Coachings zur Resilienzförderung anbietet. Er bedeute, dass sich ein Stoff unter Druck verformen lässt und danach wieder in seine Ursprungsform zurückfinden kann. Bei Menschen sagt Resilienz aber noch ein wenig mehr: Durch die Herausforderung oder Krise sind sie gereift und gewachsen.

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