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Peter Kameritsch: "Ich bin selbst mein Hauptgegner in Triathlonwettbewerben"
Peter Kameritsch: "Ich bin selbst mein Hauptgegner in Triathlonwettbewerben"
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Im Trainingslager mit Peter Kameritsch Triathlon mit dem Finanzchef von MTU

Wie der Finanzvorstand des Dax-Konzerns beim Triathlontraining Problemlösungen findet, erklärt der 52-Jährige im sportlichen Fragebogen.
Von Eva Buchhorn aus manager magazin 9/2021

manager magazin: Herr Kameritsch, warum ausgerechnet Triathlon?

Peter Kameritsch: Triathlon ist sehr abwechslungsreich. Es geht um Ausdauer, Kraft und Athletik, aber auch Disziplin im Training wie im Wettkampf.

Wie kamen Sie dazu?

Von der Laufstrecke nach vielen Marathons. Auf Dauer wollte ich mehr Abwechslung.

Für welchen Sport haben Sie als Jugendlicher gebrannt?

Fußball. Aber nie im Verein, eher zum Kicken an der Isar.

Welche andere Sportart würden Sie gern beherrschen?

Stabhochsprung! Mich mit Schnellkraft und Körperbeherrschung in die Luft katapultieren.

Gibt es einen Sportprofi, mit dem Sie gern tauschen würden?

Jan Frodeno. Seine Willenskraft, nach dem Olympiasieg 2008 trotz Verletzungen neue Höchstleistungen zu vollbringen, beeindruckt mich sehr.

Haben Sie einen Trainer oder sind Sie Autodidakt?

Ich habe inzwischen einen Trainer, um meine Zeit effektiver zu nutzen.

Welche Arbeit lassen Sie liegen, um lieber Sport zu machen?

Wenn mir keine Problemlösung einfällt, schnüre ich die Laufschuhe. Der leicht meditative Zustand nach 30 Minuten hilft sehr.

Und wenn gar keine Zeit bleibt?

Ein kurzer Lauf geht fast immer. Meine Ausrüstung ist auch auf Reisen immer dabei, zur Not genügen Kraftübungen im Hotelzimmer.

Ihr größter Erfolg?

Die Bewältigung der Ironman-Distanz 2014 in Klagenfurt mit 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen.

Ihre größte Niederlage?

Nie einen Marathon unter drei Stunden zu laufen. Das wird wohl auch nichts mehr.

Sind Sie ein guter Verlierer?

Eher nein. Allerdings bin ich selbst mein Hauptgegner in Triathlonwettbewerben.

Ihr nächstes Ziel?

Der Ironman in Hamburg Ende August.

Haben Sie ein Vorbild?

Ich habe nicht das eine Vorbild, lasse mich aber gern von anderen Menschen inspirieren.

Was lehrt Triathlon fürs Leben?

Ausdauer, Disziplin und planvolles Vorgehen werden sehr wahrscheinlich zum Ziel führen.

Welche sportliche Eigenschaft fürchten Sie im beruflichen Umfeld am stärksten?

Da geht es weniger ums Fürchten, aber ich schätze Egozentriker nicht sehr.

Und welche schätzen Sie am meisten?

Teamfähigkeit – viele Erfolge können nur im Team realisiert werden.

Vor welcher sportlichen Leistung haben Sie den größten Respekt?

Die Ironman-Distanz unter acht Stunden zu absolvieren.

Ihr Motto?

Never give up.

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