Montag, 21. Oktober 2019

Morgens, mittags oder lieber abends? Das ist die ideale Zeit für Ihr Lauftraining

2. Teil: Frühmorgens vor dem Frühstück: Fit in den Tag

Laufen am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen
Es gibt sie tatsächlich: die Frühaufsteher, die morgens um 5 Uhr von allein aufwachen und in die Laufschuhe schlüpfen können. Oder noch früher, wie das Beispiel etlicher Führungskräfte zeigt.

Die Vorteile eines morgendlichen Trainings liegen auf der Hand: Der Frühsportler hat sein Training bereits hinter sich, wenn andere noch im kuschligen Bett liegen, kann mit gutem Gefühl einen "Ich hab's hinter mir"- Haken an seine Trainingseinheit machen und geht voller Power und Elan in den Tag. Zudem ist das wohl die Zeit, in der man am wenigsten andere Dinge erledigen kann und das Handy wird wohl auch kaum klingeln. Mehr "unbelastete" Zeit wird man den restlichen Tag wohl nicht mehr bekommen.

Es gibt aber auch Nachteile beim Frühsport, vor allem, wenn das Training vor dem Frühstück geschieht. Der Blutzuckerspiegel wird tief sein, der gesamte Körper ist noch nicht richtig wach. So werden körperliche Höchstleistungen nicht wirklich umsetzbar sein. Der Sport am frühen Morgen wird also eher leichter ausfallen müssen.

Dann allerdings kehrt man den Nachteil in einen Vorteil um: Der Fettstoffwechsel wird optimal angesprochen, wenn der Blutzuckerspiegel tief ist und man mit niedrigen Intensitäten trainiert. Hartes Training allerdings werden die wenigsten morgens gewinnbringend durchführen können.

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