Dienstag, 16. Juli 2019

Besser trainieren Sieben Lauftrends, die Sie sich sparen können - und fünf Tipps, die helfen

2. Teil: Überflüssig: Immer die neueste Sportuhr

100 Euro sind inzwischen die Untergrenze. 200 Euro guter Standard. Aber auch deutlich mehr als 500 Euro kann man ausgeben, um die neueste Sportuhren-Technologie am Handgelenk zu haben. Wer hat, der hat und wer kann, der kann. Doch braucht man das alles, was Sportcomputer heute hergeben? Brauchen wir Hobbyläufer Schrittfrequenz, Bodenkontaktzeit, Wattmessung, Schlaf- und Running-Index oder die Messung von Belastungs- und Erholungszustand?

Regelmäßig passiert es mir bei meinen Laufcamps, dass ich große Augen ernte, wenn ich die Teilnehmer bitte mit ihrer Sportuhr die Rundenzeiten zu nehmen. Die Zwischenzeit nach einer Sportplatzrunde nehmen? Fehlanzeige! Dafür zeigt die Uhr gut sichtbar an, dass ihr Träger in der letzten Nacht schlecht geschlafen hat. Aha.

Moderne Sportuhren sind immer schwerer anzuwendende Minicomputer am Arm. Mein Tipp: Es reichen meist die üblichen Sportuhrfunktionen: Start, Stopp, Zwischenzeit, Herzfrequenz- und GPS-Messung. Wenige Basis-Funktionen kann man auch viel leichter bedienen lernen und dann den Trainingsplan einhalten, sich sein Wunschgewicht erlaufen oder einen Marathon in Bestzeit finishen. Uhren, die dies können, gibt es schon für unter 100 Euro.

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