Donnerstag, 22. August 2019

Wohltönend und klangvoll Fünf Tipps für eine gute Stimme

Das Wichtigste ist, seine Stimme überhaupt zu nutzen. Das geht auch mit einem Plausch mit Freunden. Im digitalen Zeitalter sprechen viele Menschen nämlich immer weniger.
Christin Klose/dpa-tmn
Das Wichtigste ist, seine Stimme überhaupt zu nutzen. Das geht auch mit einem Plausch mit Freunden. Im digitalen Zeitalter sprechen viele Menschen nämlich immer weniger.

Es gibt nur wenige Berufe, in denen die verbale Kommunikation keine Rolle spielt. Wer im persönlichen Auftritt überzeugen will, sollte deshalb seine Stimme trainieren. Das geht auch ohne großen Zeitaufwand - zum Beispiel beim Duschen oder Autofahren. Hier kommen fünf Tipps.

Stimme viel und häufig nutzen

Das Wichtigste ist, seine Stimme überhaupt zu nutzen. "Heutzutage sprechen die Menschen immer weniger miteinander, sondern sie schicken sich Nachrichten via Smartphone oder PC", sagt Bernhard Richter, Professor am Freiburger Institut für Musikermedizin. Wer seine Stimme wenig einsetzt, müsse sich nicht wundern, wenn sie in bestimmten Situationen, in denen es einem Sprechenden wichtig ist, brüchig und matt klingt.

"Statt einander Nachrichten zu schreiben, sollten man wieder mehr miteinander reden", erklärt Richter. Über diesen Kommunikationsweg könnten die Beteiligten auch besser aufeinander eingehen. Denn die Stimme sei auch immer Träger von Emotionen. Sie signalisiert dem Gegenüber, dass man beispielsweise glücklich ist. Dies könne zwar einem anderen mit einem Smiley auch in einer Nachricht mitgeteilt werden. "Über die Stimme kommen aber diese und andere Gefühlslagen viel authentischer und überzeugender beim Anderen an", so Richter.

Permanentes Sprechen ist allerdings auch nicht gut - das strapaziert zu stark die Stimmlippen. Wer berufsbedingt, etwa als Lehrer oder Verkaufsberater, viel sprechen muss, sollte regelmäßig am Tag kurze Ruhepausen einlegen.

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