Andreas Butz

Lebensstil schlägt Gene Jung bleiben - 5 starke Haltungen

Andreas Butz
Von Andreas Butz
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Wir können das Leben so beeinflussen, dass es uns nicht nur mehr Lebensjahre bringt, sondern wir unsere geistige und körperliche Agilität erhalten und dadurch länger jung bleiben. Fünf Tipps, wie man dies erreicht.
Gesund und länger fit bleiben: Wir können aktiv etwas für den Erhalt unserer Gesundheit, Beweglichkeit und Leistungsfähigkeit tun - das kommt uns im fortschreitenden Alter zugute

Gesund und länger fit bleiben: Wir können aktiv etwas für den Erhalt unserer Gesundheit, Beweglichkeit und Leistungsfähigkeit tun - das kommt uns im fortschreitenden Alter zugute

Foto: Halfpoint Images / Getty Images

Nie war das Wissen über den Erhalt der Gesundheit so leicht zugänglich wie heute. Und es herrscht große Einigkeit darüber, dass regelmäßige Bewegung und eine überwiegend pflanzliche Ernährung die Basis für einen gesunden Lebensstil sind. Dennoch nimmt die Morbidität zu. Morbidität meint das Verhältnis von kranken Menschen zur Gesamtbevölkerung. Das bedeutet, wir werden zwar immer älter, aber wenn wir nicht auf uns aufpassen, werden wir auch länger krank sein. Das muss nicht sein.

Wir müssen uns mit zunehmenden Altersbeschwerden nicht abfinden. Wir altern so, wie wir leben. Der Alterungsprozess ist zwar unvermeidbar und startet bereits mit der Geburt. Doch unser Körper und unser Gehirn sind anpassungsfähig, fähig sich an einen gesunden Lebensstil dynamisch anzupassen. Wir können somit aktiv etwas für den Erhalt unserer Gesundheit, Beweglichkeit und Leistungsfähigkeit tun. Verschiedenen europäischen Studien zur Folge hängen maximal 30 Prozent unserer Gesundheit von der genetischen Veranlagung ab. Das heißt mindestens 70 Prozent unserer körperlichen und geistigen Fitness, können wir durch unser Tun beeinflussen. Mit unserem Lebensstil. Lebensstil schlägt Gene. Und dieser Lebensstil fängt mit unserer Haltung an, der Einstellung zu einem selbstbestimmten und gesunden Leben.

Andreas Butz
Andreas Butz

Andreas Butz ist einer der gefragtesten Laufexperten in Deutschland. Der gelernte Banker, über 140-fache Marathonläufer und Gründer der Laufcampus Akademie trainiert und motiviert mit seinem Trainerteam Menschen und Unternehmen. Sein Credo: "Laufen ist der kürzeste Weg zu allem, was Menschen erfolgreich macht. Er hat zahlreiche Laufbücher geschrieben. 2015 erschien "Schwitzen für Erfolg – In Laufschuhen Karriere machen".

Auf seiner Facebook-Seite gibt Andreas Butz regelmäßig Live-Coachings .

www.laufcampus.com 

Mit Sport, Ernährung und der richtigen Haltung ein Leben lang jung bleiben

In der Folge stelle ich Ihnen fünf starke Haltungen vor. Haltungen, die Ihre Persönlichkeit formen und es Ihnen leichter machen den Lebensstil gesund zu gestalten. Zu jeder Haltung unterbreite ich auch kleine Umsetzungsvorschläge. Doch eine positive Grundeinstellung ist die unabdingbare Basis für einen nachhaltigen Erfolg der Umsetzung. Ohne mentale Stärke, ohne anhaltende Willenskraft, scheitern die meisten Vorsätze. Daher empfehle ich Ihnen meine persönlichen Grundsätze auch zu Ihren zu machen und diese täglich zu verinnerlichen.

· Ich bin jung

· Ich bin verantwortlich

· Ich trainiere täglich

· Ich ernähre mich gesund

· Ich liebe Herausforderungen und wachse am Leben.

1. Haltung: "Ich bin jung"

Denken Sie sich jung, denn Altern fängt im Kopf an. Wer sich alt fühlt, traut sich weniger zu.

Wissenschaftler konnten nachweisen, dass das gefühlte Alter einen großen Einfluss auf die Lebensdauer und die Gesundheit hat. Mit einer positiven Sicht auf das Älterwerden lassen sich Erkrankungen vermeiden und das biologische Alter beeinflussen. Denn wer sich jung fühlt, ist eher bereit aktiv etwas für den Erhalt der Fitness zu tun.

Menschen mit einer bejahenden Lebenseinstellung sind erfolgreich darin ihr Wohlbefinden zu erhalten als Menschen mit einer "In meinem Alter fange ich das nicht mehr an" Einstellung. Wer positive Erwartungen an das eigene Leben hat, ist auch bereit für das Eintreten dieser Erwartungen etwas zu tun. Wer sich jung denkt, ist eher bereit den Lebensstil zu ändern, zum Beispiel sich auf neue Ernährungsweisen einzulassen, weniger Fleisch zu essen, mehr vegetarische Kost, vielleicht sogar sich eine Zeit lang vegan zu ernähren und zu testen, was das mit einem macht.

Wer das Älterwerden hingegen negativ betrachtet, ist weniger offen etwas für das Jungbleiben zu tun, zum Beispiel sich mehr zu bewegen. "Ich bin ja schon sechzig", das Betonen des Alters ist der mentale Türöffner für vieles was Menschen alt und träge werden lässt. Schon so alt, Ergebnisse solch schwächender Gedanken sind meist der Verlust körperlicher Fähigkeiten, die damit verbundenen Einschränkungen und daraus resultierender Frust. Eine sich zuspitzende und schneller drehende Negativspirale. Wer Krankheiten als dem Alter geschuldet und damit gegeben hinnimmt, ist gedanklich schon mit einem Bein in der Kiste. Muss nicht sein.

Wenn Sie sich jedoch jung denken, dann treffen Sie immer häufiger jung machenden Entscheidungen. Als jung denkender Mensch entscheiden Sie sich öfter für die Laufschuhe und gegen das Sofa. Sie wählen das Theater in schicken Klamotten, statt im Hausanzug den Fernseher. Und Sie gehen selbst in die Tanzschule, anstatt sich "Let’s Dance" nur bei RTL anzuschauen. Darum machen Sie "Ich bin jung" zu einer Ihrer stärkenden Haltung.

2. Haltung: "Ich bin verantwortlich"

Auch die bewusste Übernahme der Verantwortung macht stark. Denn diese Haltung beinhaltet, dass Sie selbst etwas für Ihre Zukunft tun können. Zivilisationskrankheiten wie Gelenkschmerzen, Bluthochdruck und Unbeweglichkeit vermehren sich rasant. Sie werden als lästig, aber unvermeidbar angesehen. Diese dem Schicksal ergebene Haltung ist eine bequeme aber vollkommen falsche Sicht der Dinge. Stellen Sie sich lieber der persönlichen Verantwortung. Denn Diabetes hat etwas mit hohem Zuckerkonsum zu tun, Gicht nicht selten mit zu viel tierischen Lebensmitteln und Bluthochdruck mit mangelnder Bewegung und Junk-Food. All dies und noch viel mehr können Sie selbst verantwortlich steuern. Ein wahrlich stärkender Gedanke.

Der Gedanke hingegen, der Arzt wird es schon richten, ist leider falsch. Erkennen Sie den Arzt als Reparaturwerkstatt für die Schrammen Ihres Lebensstils. Doch er wird Ihnen nicht beibringen ordentlich einzuparken. Das Einparken Ihrer Gewohnheiten müssen Sie schon selbst übernehmen. Verstehen Sie, in der Medizin geht es schlicht darum Krankheiten zu erkennen und diese bestmöglich zu behandeln. Und das können unsere Ärzte wirklich gut. Doch wie man gar nicht erst krank wird, lernen unsere Ärzte nicht, es gehört nicht zu ihrer Ausbildung. Folglich erhalten Sie in der Arztpraxis Medikamente verschrieben, die Symptome lindern sollen, statt Rezepte für die alltägliche gesunde Ernährung. Eine Ernährung, die Sie gar nicht erst krank werden lässt. Und beim Orthopäden werden Einlagen verschrieben, statt geführte Laufkurse, in denen Sie die Fußmuskulatur stärkende Lauf-ABC-Übungen lernen und damit die Basis dafür legen, Verletzungen durch Überbelastungen zu vermeiden (Siehe dazu Nie mehr verletzt).

Machen Sie sich daher täglich bewusst, dass Sie verantwortlich für die Gesundheit in Ihrem Leben sind. Und erkennen Sie diese Verantwortung als Chance. Denn wer die Verantwortung annimmt, mit der stärkenden Haltung "Ich bin verantwortlich", dem gelingt es viel leichter auch die stärkenden Maßnahmen zu ergreifen. Und durch die tägliche Wiederholung und Bewusstmachung dieser Verantwortung wird es Ihnen gelingen schwachen Gedanken immer weniger Raum zu überlassen. Denn auch Willenskraft lässt sich mit täglichem Training trainieren, nicht nur ihre Fußmuskeln.

3. Haltung: "Ich trainiere täglich"

"Ich trainiere nur an Tagen, an denen ich auch esse oder trinke". Dies ist meine zugegeben etwas provokant daherkommende Standardantwort auf die Frage, ob ich täglich trainiere. Und Provozieren möchte ich damit in der Tat, und zwar den Gedanken, das Training wirklich etwas alltägliches sein sollte.

Tägliche Bewegung liegt in unserer Natur. Genauso wie tägliches Essen, tägliches Trinken und täglicher Schlaf. Dies alles nach täglicher ermüdender körperlicher Arbeit. Dies alles hat uns Menschen in den letzten Millionen Jahren zu dem gemacht, was heute unsere Talente und Veranlagungen ausmacht. Wie unser Alltag in Wirklichkeit täglich aussieht, dies muss ich Ihnen nicht vor Augen führen. Eher mit zwei Zahlen verstärkend bewusst machen. Die Menschen in der westlichen Zivilisation bewegen sich im Schnitt nur noch etwa 700 Meter täglich zu Fuß. Unsere Veranlagung erlaubt und unser Körper erwartet hingegen tägliches Traben über etwa 20 Kilometern.

Meine Frau Gisela (geb. 1965) läuft in der Tat täglich. 20 Kilometer nur ab und zu, aber drei Kilometer sind es mindestens. Ich selbst laufe "nur" an etwa fünf bis sechs Tagen pro Woche. Ich brauche und genieße meinen freien Tag, da ich nicht nur jogge, sondern auch mal hart trainiere und mein Körper dann intensive Erholung verlangt. Dennoch trainiere ich täglich. Wenn ich nicht laufe, mache ich entspanntes Yoga oder kräftigendes Athletiktraining. Ich trainiere täglich, weil ich spüre, dass diese Formen der Bewegung mir helfen die Auswirkungen des berufsbedingt leider täglich mehrstündigen Sitzens zu lindern.

Ich spüre beim Schreiben dieser Zeilen Ihr Stirnrunzeln. Doch lesen Sie bitte weiter. Denn tägliches Training ist weniger eine Zeitfrage, als vielmehr eine Einstellungssache. Erkennen Sie neben dem Sport auch die vielen alltäglichen Gelegenheiten aktiv zu sein. Erkennen Sie in jeder Treppe eine Chance aktiv zu sein. Im Büro oder im Bahnhof zum Beispiel. Erkennen Sie in Einkäufen in der Region die Chance das Auto stehen zu lassen und statt dessen das Fahrrad zu nehmen. Erkennen Sie alltägliche Gewohnheiten als Anker hier kleine Sporteinheiten anzubinden. Ich zum Beispiel mache vor jedem Händewaschen einige Liegestütze. Dreimal tägliches Händewaschen zu Hause bedeuten dreimal tägliche Liegestütze. Man nehme an, auch Sie würden jeweils zehn Stück machen, dann wären dies täglich dreißig, in der Woche schon 210 und auf das Jahr gerechnet unglaubliche etwa 11.000 Liegestütze, die Sie ohne diese im besten Sinne des Wortes "merkwürdige" Angewohnheit nicht gemacht hätten. Und Liegestütze trainieren Ihre Stabilität und helfen die durch Schonhaltung erzeugten Rückenleiden (Sitzen ist das neue Rauchen) zu vermeiden.

Daher, wenn Sie "Ich trainiere täglich" zu Ihrer Haltung machen, dann werden Sie häufiger den Spaziergang in der Mittagspause oder den Fußweg zu Ihrem Kollegen als Chance erkennen aktiv zu sein. Und wenn Sie diese täglichen Routinen mit einem Trainingsplan fürs Laufen oder Walken flankieren wollen, dann ist dies natürlich die bestmögliche Entscheidung, die Sie treffen können.

4. Haltung: "Ich ernähre mich gesund"

Die Ernährung zu verändern ist heutzutage die mit Abstand herausforderndste Aufgabe, der sich der zivilisierte Mensch stellen kann. Wer schafft, die als schwächende Laster identifizierten Genüsse dauerhaft abzulegen, der erlebt großartige Auswirkungen auf die geistige und körperliche Fitness. Doch der Weg dahin ist sehr, sehr mühsam. Das Ablegen lieb gewonnener Gewohnheiten ist an sich schon schwer genug. Wenn dann auch noch Geschmack, Genuss und Sucht hinzukommen, dann ist dies für die meisten Menschen unmöglich. Schlechte Gewohnheit bekämpft man am erfolgreichsten mit stärkenden Gewohnheiten, doch vorher kommt der Verstand. Daher folgen einige Erläuterungen, wo die Ursache der meisten "altersbedingten" Krankheiten liegt.

Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit an erlebbarem Leistungsverlust. Der Grund hierfür liegt in der Zellerneuerung, die mit Zunahme der Lebensjahre leider immer langsamer und nicht mehr vollständig funktioniert. Zellerneuerung meint den Baustoffwechsel, der aus Nahrungsstoffen köpereigene Stoffe entstehen lässt. Dazu ein paar Zahlen: Der Mensch besteht aus etwa 100 Billionen Körperzellen und jede Sekunde sterben etwa 50 Millionen Köperzellen ab, werden aber durch den Baustoffwechsel wieder aufgebaut. Zum besseren Verständnis: Beim Fußball oder Marathonlaufen wird Knorpel im Kniegelenk abgebaut, durch den Baustoffwechsel aber wieder aufgebaut. Vorausgesetzt, wir ernähren uns gesund. Wenn jedoch zur altersbedingten Einschränkung der Zellerneuerung eine schlechte Ernährung kommt, also zu wenig Baustoffe oder Stoffwechselstörer, wie Industriezucker oder Alkohol, so behindert dies die Zellerneuerung und beschleunigt den Verlust an persönlicher Fitness und Leistungsfähigkeit. Aus dem Verlust an Knorpel wird so allmählich Arthrose. Und genau das können wir aktiv vermeiden.

Glücklicherweise ist der Körper durch unseren Lebensstil und Stoffwechsel formbar. Unsere Werkzeuge dafür sind neben der täglichen Bewegung vor allem die alltägliche Ernährung. So können wir der Zellerneuerung mit täglich frischem Obst, Salat und Gemüse große Mengen an Nähr- und Vitalstoffen bieten und damit die besten Baustoffe bieten, um schöner, athletischer und leistungsfähiger zu werden.

Ernähren Sie sich daher vorwiegend pflanzlich, reduzieren Sie tierische Produkte, meiden Sie bestmöglich Industriezucker und Alkohol, würzen Sie mit Kräutern und Gewürzen statt mit Kochsalz und vermeiden Sie Nahrungsergänzungsmittel. Denn Nahrungsergänzungsmittel beruhigen nur das schlechte Gewissen, nutzen aber in den seltensten Fällen der Gesundheit und lenken davon ab zu erkennen, wo tatsächlich die Ursache für eine Mangelernährung steckt, in der alltäglichen Ernährung. All diese Veränderungen beginnen mit Ihrer Haltung, mit Ihrer Bereitschaft sich idealerweise täglich neu bewusst zu machen: "Ich ernähre mich gesund".

5. Haltung: "Ich liebe Herausforderungen und wachse am Leben"

Die ersten beschriebenen Haltungen, sich jung zu fühlen, neue Verantwortungen zu übernehmen, täglich Sport zu treiben und die Ernährung zu optimieren, setzen die grundsätzliche Bereitschaft voraus sich verändern wollen. Wenn ich Aussagen höre wie "das fange ich in meinem Alter nicht mehr an", oder "das ist nur was für junge Leute", dann erkenne ich Glaubenssätze, die Menschen definitiv alt erscheinen lassen und damit auch alt machen. Selbstverständlich man kann der eigenen Jugend nicht hinterherlaufen. Verständlich ist auch, dass man sich mit Siebzig in Hotpants – möglicherweise – nicht mehr so wohl fühlt wie mit Zwanzig. Und ob man Apps wie TikTok mit Fünfzig zwingend kennenlernen muss, auch das möchte ich – in diesem Fall zugegeben als Unwissender – dahingestellt lassen. Doch wer sich an Tablet-Computer oder Smartphones nicht herantraut, wer glaubt das farbige Kleidung die Mode der Jugend ist und Beige der angemessene Farbton für Senioren, wer den Kontakt zu jungen Menschen meidet, aus Sorge verglichen zu werden, der riskiert vom Leben abgehängt und alt zu werden.

Wer hingegen bereit ist Neues zu lernen, statt nur spazieren zu gehen auch mal Nordic Walking auszuprobieren, statt mit dem Tourenrad zu fahren auch mal ein Gravelbike zu testen, wer sich Smart Watches zulegt und in sozialen Netzwerken seine Trainings postet, wer bereit ist selbst nach zwanzig Jahren Urlaub am immer gleichen Standort mal ein neues Land auszuprobieren, wer neben dem Lieblingsrestaurant um die Ecke auch mal dem neuen Veganer in der Südstadt eine Chance gibt, wer sich traut kleine und große Veränderungen anzunehmen, der wächst am Leben und bleibt ganz sicher länger jung.

Veränderungen können Schmerzen bedeuten, und wenn es nur der Trennungsschmerz von der leider ungesunden Nuss Nougat Creme ist. Veränderungen können aber auch bereichern, wie zum Beispiel mit Rudern auf einem Heimergometer eine neue Sportart zu entdecken. Eine meiner liebsten Erkenntnisse ist, dass wirklich erfolgreich ist, wer immer wieder kleine Erfolge erlebt. Werden diese erzielt, so zahlen Sie auf das Konto Selbstbewusstsein ein. Über Jungbleiben und Älterwerden entscheidet somit zu einem großen Teil unsere Persönlichkeit. Stärken wir unsere Persönlichkeit, können wir die Lebensumstände verändern. Wir können bunt durchs Leben. Wir können technologisch up to date bleiben, wir können abnehmen und Muskeln aufbauen. Und wir können unveränderbaren Alterungsvorgängen mit Hilfsmitteln wie Brillen und Hörgeräten begegnen. Wir können mit der Haltung "Ich liebe Herausforderungen und wachse am Leben" länger jung bleiben.

Machen Sie die fünf starken Haltungen für ein junges Leben zu Ihren

Und so geht’s. Die fünf beschriebenen Haltungen dauerhaft zu eigenen zu machen, um Taten daraus folgen zu lassen, gelingt am besten, indem Sie sich diese immer wieder bewusst machen und so nach und nach festigen. Am frühen Morgen zum Beispiel, nach dem Wachwerden noch im Bett liegend, oder auch als friedliche Gedanken vor dem Einschlafen am Abend. Denken Sie in diesen Momenten an diese fünf starken persönlichen Haltungen: "Ich bin jung. Ich bin verantwortlich. Ich trainiere täglich. Ich ernähre mich gesund. Ich liebe Herausforderungen und wachse am Leben." Und dann beobachten Sie, wie Ihre Haltungen Ihr Leben führen und Sie das Älterwerden mit viel Lebensfreude und großer Agilität füllen.