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Im Wasser: Investor Jan Henric Buettner mit seinem Board
Im Wasser: Investor Jan Henric Buettner mit seinem Board

Jan Henric Buettner Auf dem E-Foil-Board mit dem früheren Bertelsmann-Star

Der frühere Bertelsmann-Manager, Internet- und Hotelinvestor hat schon viele Sportarten betrieben. Aktuell entspannt er am liebsten auf seinem Elektrosurfbrett.
Von Eva Buchhorn aus manager magazin 10/2021

In der New-Economy-Ära war Jan Henric Buettner (57) einer der Stars in Deutschland. In einem Joint Venture mit dem US-Konzern AOL baute er für den Medienkonzern Bertelsmann das Unternehmen AOL Europa auf und führte es bis 1999. Er agiert als Risikokapitalgeber in Kalifornien und investiert in Hotels, unter anderem das Luxushotel "Weissenhaus" an der Ostsee.

manager magazin: Herr Buettner, warum ausgerechnet E-Foil-Boarden?

Jan Henric Buettner: Für mich ist es die perfekte Kombination aus Balance, Koordination, Anspannung und Entspannung. Das ist wichtig für Menschen in jedem Alter. Dabei wird jeder Muskel von der Fußsohle bis zur Kopfhaut beansprucht, und es erhöht deshalb auch die körperliche und geistige Fitness.

Wie kamen Sie dazu?

Ich mochte immer schon Wassersport – zuletzt Stand-up-Paddling und Kitesurfen. Dann habe ich das irgendwo am Strand mal gesehen und sofort gedacht: Das will ich auch können.

Für welchen Sport haben Sie als Jugendlicher gebrannt?

Ich hatte nie diesen einen Sport, sondern wollte alles Mögliche irgendwie immer mal probieren und zu einem gewissen Grad können. Bei ein paar Sportarten bin ich dann länger hängen geblieben: zum Beispiel beim Schwimmen, Trail-Running, Triathlon, Snowboarding und zuletzt beim Paragliding.

Welche andere Sportart würden Sie gern beherrschen? Und warum?

Im Moment steht da kein weiteres Thema auf meiner To-do-Liste.

Gibt es einen Sportprofi, mit dem Sie gern tauschen würden? Und warum?

Ich bin sehr zufrieden mit meinem eigenen Leben und würde ungern mit jemandem tauschen müssen.

Haben Sie einen Trainer oder sind Sie Autodidakt?

Beim Paragliding hatte ich natürlich einen Trainer, ansonsten war ich fast immer Autodidakt.

Welche Arbeit lassen Sie liegen, um lieber Sport zu machen?

Ich finde eigentlich immer die Zeit, um beides ausreichend zu betreiben.

Ihr größter Erfolg?

In letzter Zeit war das vielleicht die Tatsache, dass ich mein erstes Buch geschrieben habe: "Sieben x sieben, bite-sized Lebensweisheiten ;)" Es ist der Versuch, mein Leben zu reflektieren, auch Erfolge und Niederlagen. Ich bin ein bisschen stolz drauf.

Was lehrt E-Foil-Boarden fürs Leben?

Alles nicht so ernst nehmen. Und vor allem: Immer wieder aufstehen, sonst kann es nicht weitergehen.

Welche sportliche Eigenschaft fürchten Sie an Ihren Konkurrenten und Konkurrentinnen im beruflichen Umfeld am stärksten?

Furcht, Konkurrenzdenken und der Vergleich mit anderen, sportlich wie beruflich, war noch nie mein Ding.

Und welche schätzen Sie am meisten?

Integrität.

Vor welcher sportlichen Leistung haben Sie den größten Respekt?

Es fasziniert mich immer wieder, der Teamleistung im Toplevel-Volleyball zuzusehen, in Angriff und Abwehr.

Ihr Motto?

Constans vivit post funera virtus.

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