Personalsorgen vor Spiel gegen Südkorea Rudy nach Nasenbeinbruch operiert - Hummels wohl fit

Er war der Pechvogel des Spiels gegen Schweden: Nach 31 Minuten musste Sebastian Rudy mit blutender Nase ausgewechselt werden. Der Verdacht des Nasenbeinbruchs hat sich bestätigt. Rudy wurde operiert, sein Einsatz gegen Südkorea ist fraglich.
Sebastian Rudy

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Fußball-Nationalspieler Sebastian Rudy ist wegen seines Nasenbeinbruchs am Tag nach dem Schweden-Spiel operiert worden. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund am Sonntag mit. Der Mittelfeldspieler vom FC Bayern bekommt nun eine Gesichtsmaske, die einen weiteren Einsatz ermöglichen soll.

Das Ziel bleibt für den 28-Jährigen, beim Gruppenfinale am Mittwoch in Kasan gegen Südkorea einsatzbereit zu sein. "Inwieweit das medizinisch okay ist ohne Risiko", müsse man abwarten, sagte Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff in der ARD. Auch wie man eine kleine Narkose körperlich verarbeite, müsse man sehen. "Natürlich arbeiten wir wie bei jedem Turnier dran, jeden maximal gesund zu bekommen."

Rudy hatte sich in der ersten Spielhälfte beim 2:1 gegen die Schweden verletzt, als er den Fuß eines Gegenspielers ins Gesicht bekommen hatte. Weil die Blutung nicht zu stoppen war, musste der Bayern-Profi ausgewechselt werden.

Rudy absolvierte gegen Schweden sein erstes WM-Spiel und stand in der Startelf. Bei einer unglücklichen Aktion seines Gegenspielers Ola Toivonen, der Rudy mit dem Fuß im Gesicht traf, zog er sich die Verletzung zu. Für ihn wurde in der 31. Minute Ilkay Gündogan eingewechselt.

Dagegen kann Bundestrainer Joachim Löw kann am Mittwoch in Kasan gegen Südkorea voraussichtlich wieder mit Innenverteidiger Mats Hummels planen. "Es sollte bis Mittwoch so gut werden, dass ich keine Probleme habe", sagte Hummels nach dem 2:1-Erfolg gegen Schweden in Sotschi. Der Bayern-Star hatte aufgrund eines verrenkten Halswirbels nicht auflaufen können.

Eine Rückkehr von Hummels wäre wichtig, da Jérôme Boateng nach seiner Gelb-Roten-Karte gesperrt ist. "Dann haben wir in der Abwehr eine weitere Möglichkeit", sagte Löw.

rei/sid/dpa
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