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Eduard Dörrenberg: Der 53-jährige Rennrad-Sponsor tritt gern selbst kräftig in die Pedale
Eduard Dörrenberg: Der 53-jährige Rennrad-Sponsor tritt gern selbst kräftig in die Pedale
Foto: PR

Im Trainingslager mit Eduard Dörrenberg Alpecin-Chef im Rennradrausch

Der Chef des Alpecin-Herstellers Dr. Wolff pflegt auf dem Rad eine alte Leidenschaft. In unserem Fragebogen berichtet er von Höhen, Tiefen und seiner Faszination für Teamsport.
aus manager magazin 11/2021

manager magazin: Herr Dörrenberg, warum ausgerechnet Radfahren?

Eduard Dörrenberg: Radsport ist das neue Golf. Es ist ein kommunikativer Sport, jeder kann mitmachen, und es ist sehr gesund.

Wie kamen Sie dazu?

Radsport ist schon seit 1949 in unserer Marke verankert und mit dem Wiedereinstieg als Sponsor vor sieben Jahren kam ich dann auch wieder auf das Rennrad und auf den Geschmack.

Für welchen Sport haben Sie als Jugendlicher gebrannt?

Eishockey, aber eigentlich für jeden Sport, ich wollte Sportreporter werden.

Welche andere Sportart würden Sie gern beherrschen?

Reiten, weil ich es gar nicht kann und dann mit meiner Tochter zusammen ausreiten könnte.

Gibt es einen Sportprofi, mit dem Sie gern tauschen würden?

Nein, ich tausche nicht. Ich liebe meine Arbeit und mein Leben. Aber einmal bei Olympia dabei zu sein, bleibt ein unerfüllter Traum.

Haben Sie einen Trainer?

Meinen Vater, bis ich mit drei Jahren ohne Stützräder losfuhr. Heute manchmal Jörg Ludewig, Kollege und Ex-Profi.

Welche Arbeit lassen Sie liegen, um lieber Sport zu machen?

Keine. Und wenn es mal eng wird, kann ich auf dem Hometrainer telefonieren und mailen.

Und wenn gar keine Zeit bleibt?

Sport ist Teil meines Lebens und wird fest mit eingeplant.

Ihr größter Erfolg?

Unser Team Alpecin-Fenix dieses Jahr im Gelben Trikot bei der Tour de France zu sehen. Als Aktiver eine schwere Etappe mit meinem Sohn durch die Berge Mallorcas bei 40 Grad.

Ihre größte Niederlage?

Vor drei Jahren an einem Berg absteigen zu müssen.

Sind Sie ein guter Verlierer?

Ja, aber ich verliere ungern.

Haben Sie ein Vorbild?

Nein, aber mit Leistungssportlern verbindet mich deren Siegeswille, ihre Einsatzbereitschaft und Disziplin.

Was lehrt der Radsport fürs Leben?

Wie jeder Teamsport: gemeinsam gewinnen und verlieren.

Welche sportliche Eigenschaft fürchten Sie an Ihren Konkurrenten am stärksten?

Wir fürchten uns nicht vor Konkurrenten und konzentrieren uns lieber auf unsere eigenen Stärken.

Und welche schätzen Sie am meisten?

Gegenseitigen Respekt.

Vor welcher sportlichen Leistung haben Sie den größten Respekt?

Grundsätzlich vor jeder, aber vor allem nach Niederlagen wieder aufzustehen und es erneut zu versuchen.

Ihr Motto?

Man kann nicht immer gewinnen, aber man muss es wirklich wollen.

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