Samstag, 28. März 2020

Wie vernetzte Fahrräder die Mobilität verändern Smarter als Autos

Connected Bike: Vernetzte Fahrräder verändern die Stadt
Cobi

3. Teil: Das Fahrrad muss auch mit Autos und Ampeln sprechen können

Langfristig kann so ein System den Komfort für Radfahrer im Straßenverkehr erhöhen. Dazu muss das Fahrrad aber nicht nur mit dem Smartphone, sondern auch mit anderen Verkehrsteilnehmern etwa Autos oder der Infrastruktur wie Ampeln kommunizieren.

"Das Fahrrad kann Autos vor Kollisionen warnen", sagt Eckert. Beispielsweise indem er dem Fahrzeug meldet: "Ich befinde mich in deinem Toten Winkel". Dadurch wird das Fahren auf der Straße für Radfahrer sicherer. Außerdem könnten Ampeln großen Gruppen an Radfahrern Vorrang einräumen und auf Grün schalten. Dadurch wird Radfahren attraktiver. "Aber da müssen auch die Städte mitziehen", sagt Eckert.

Die Technik, die zurzeit nur in Rahmen des Prototypens steckt, enthält eine Kommunikationseinheit, die in etwa so groß ist wie ein Schokoriegel. Sie ist mit einer SIM-Karte, GPS-Sender, Sensoren und einem kleinen Akku versehen.

Langfristig ersetzt das Rad das Auto in der Stadt

Geladen wird dieser über die Bewegungsenergie, die beim Fahren entsteht und etwa über den Nabendynamo übertragen wird oder bei e-Bikes über die Batterie .

Für Eckert ist der Weg klar: Langfristig ersetzt das Fahrrad das Auto in der Stadt. Ob die Menschen dadurch häufiger Rad fahren, wird sich zeigen. Jedenfalls entspricht das Fahrrad mit Angeboten wie Cobi und dem Telekom-Fahrrad wieder mehr den Bedürfnissen und Erwartungen, die intensive Smartphone-Nutzer an Verkehrsmittel der Zukunft stellen. Das Fahrrad, soviel ist klar, profitiert von Elektrifizierung und Vernetzung stärker als das Auto. Hier tritt der Innovationssprung viel deutlicher zutage und erhöht den Komfort spürbarer.

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