Dienstag, 19. November 2019

Ausdauer und Technik Acht Tipps fürs Radtraining

Wer sich nicht nur aufs Rennrad schwingt, um am Wochenende eine entspannte Tour zu fahren, sollte einige Tipps befolgen. Denn für zielführendes und gesundes Radtraining braucht es korrekte Technik, passende Intensität und das richtige Equipment.

Köln - Wer mit einem Rad mehr machen will, als nur gemütlich die Landschaft zu erkunden, sollte nicht einfach planlos in die Pedale treten. Befolgen Einsteiger einige Expertentipps, lässt sich problemlos ein effektives und gesundes Training auf dem Rennrad umsetzen.

1. Ausdauer entwickeln

Rennrad-Einsteiger sollten es locker angehen lassen. Achim Schmidt, Radsportexperte von der Deutschen Sporthochschule Köln, rät zu langen Strecken in einem angenehmen Belastungsbereich. "Idealerweise kann man sich noch mit kurzen Sätzen unterhalten." Auch Thorsten Lewandowski empfiehlt, zunächst die Grundlagenausdauer zu schulen. "Vor allem Beginner trainieren oft zu intensiv", mahnt der Autor des Buches "Perfektes Radtraining". Das sei falsch. "Zu hohe Belastungen reizen den Körper zu sehr." Besser sei Training mit 60 bis 75 Prozent der maximalen Herzfrequenz. Mit Herzfrequenz ist die Anzahl der Herzschläge pro Minute gemeint. Bei maximaler Belastung durch Sport beträgt diese theoretisch 220 minus Lebensalter.

Der Radtrainer Dennis Sandig warnt in dem Zusammenhang aber davor, ein "Sklave der Pulsuhr" zu werden. Er bevorzugt das Körpergefühl als maßgeblichen Richtwert für die richtige Belastung. "Das hört sich zwar schwammig an, trifft es aber oft am besten." Man sollte erstmal locker fahren, ohne sich zu übernehmen.

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