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Schweden-Design trifft Google: Volvo XC40 Recharge Pure Electric in Bildern

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Volvo

Ausfahrt mit dem Volvo XC40 Recharge Pure Electric Der elektrische Vollanfänger

Volvo will schon ab 2030 nur noch Elektroautos bauen. Der SUV bietet als erstes reines Batterieelektroauto der Schweden eine exzellente Sprachbedienung. Bloß: die Reichweite.
aus manager magazin 6/2021

Schon ab 2030 gilt bei Volvo die reine Elektrolehre – in neun Jahren wollen die Schweden ausschließlich Autos mit Batterieelektroantrieb verkaufen. Das ist mutig, die meisten anderen Hersteller halten sich den Zeitpunkt offen. Und umso mehr stellt sich die Frage, was die reine Batterieversion des schwedischen Kompakt-SUVs XC40 kann.

Äußerlich unterscheidet es sich nur durch einen geschlossenen Kühlergrill von seinen Benzinbrüdern; auch mehr Platz bietet es nicht, weil die Plattform die gleiche ist. Innen präsentiert der Elektro-Schwede aber eine Neuerung, die ihn vom Rest der Modellpalette abhebt. Als erstes Volvo-Modell läuft sein Infotainmentsystem ausschließlich auf Android-Basis – der Wagen ist also eine Art Google-Handy auf Rädern. Das erleichtert die alltägliche Handhabung: Dank Android unter der Haube funktioniert die Sprachbedienung von Navigation und Fahrzeugfunktionen ebenso schnell wie beinahe fehlerlos – im Gegensatz zu bisherigen Volvos. Wer schon einmal ein Android-Smartphone bedient hat, findet sich schnell zurecht. Wer bislang nur bei Apple zu Hause ist, braucht freilich ein wenig länger. Auch einen eigenen App-Store fürs Auto gibt es, der noch recht luftig bestückt ist.

Volvo XC40 Recharge Pure Electric. Zwei Elektromotoren, Allrad mit

408 PS

300 kW Systemleistung

411 km Reichweite

Über Land beeindruckt der E-Antrieb des Wagens mit kräftigem Antritt. Die Kurvenlage geht in Ordnung, die Dämpfung des XC40 Recharge dürfte aber durchaus kommoder sein. In der Stadt wird der Volvo dank sehr guter Schallisolierung zu einer Oase der Ruhe. Auf der Autobahn hingegen hört man das Fahrtempo bald an deutlichen Windgeräuschen. Die SUV-Form lässt dann auch den Stromverbrauch nach oben schnellen: Mehr als 270 Autobahnkilometer waren mit vollem Akku nicht drin, selbst bei moderater Fahrt. Eindeutig ein Manko; da kommen neben Tesla auch deutsche Hersteller weiter.

Weggelassen hat Volvo leider ein für E-Autos wichtiges Detail: eine Restreichweitenanzeige in Kilometern. Die zeigt sich erst bei einem Akkustand von unter 20 Prozent. Auch eine genauere Darstellung der auf den letzten Kilometern verbrauchten Kilowattstunden würde helfen, die Auswirkungen des eigenen Fahrstils auf die Reichweite besser einschätzen zu können. So wird der ruhige Schwede schnell zu einem Ort der Hektik.

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