Mehr als 100.000 Tesla im Quartal Elon Musk verspricht Auslieferungsrekord

Kurspflege: Tesla-Chef Elon Musk spricht von 100.000 Auslieferungen in diesem Quaral

Kurspflege: Tesla-Chef Elon Musk spricht von 100.000 Auslieferungen in diesem Quaral

Foto: Noah Berger/ REUTERS

Tesla-Chef Elon Musk hat seinem Elektroautokonzern mit der Aussicht auf neue Rekordzahlen kräftig Auftrieb an der Börse gegeben. "Wir haben die Chance, unser erstes Quartal mit 100.000 Auslieferungen zu erreichen", schrieb Musk in einer am Donnerstag vom Branchenblog "Electrek" veröffentlichten E-Mail an Tesla-Mitarbeiter.

Die Nachfrage sei stark, so dass Tesla 110.000 Bestellungen verbuchen könnte, hieß es in Musks Rundschreiben weiter. Die Herausforderung sei, die Autos zügig an die Kundschaft zu bringen. Dazu müsse Tesla zum Quartalsende so viele Ressourcen wie möglich aufbieten.

Anlegern gefiel das: Teslas Aktien gingen mit einem Plus von über sechs Prozent aus dem Handel. So stark hat der Kurs seit fast vier Monaten nicht mehr zugelegt. Im zweiten Quartal hatte Tesla gut 95.000 Autos ausgeliefert und damit seinen bisherigen Bestwert erreicht.

Musk braucht Rekorde, um seine hohen Ziele zu erreichen. 2019 will er insgesamt 360.000 bis 400.000 Wagen ausliefern. Dafür müssen im laufenden und kommenden Vierteljahr sechsstellige Zahlen her. Vor allem der günstigste Tesla Model 3 ist gefragt, doch hier sind die Gewinnspannen gering. Trotz des Booms gab es zuletzt Verluste

Unterdessen spürt Tesla den Druck der etablierten Autobauer, die zur Treibjagd auf Tesla  blasen. Musk will bei der Europa-Expansion seines Elektroautokonzerns Tempo machen. Er hoffe, im kommenden Jahr in der Slowakei, Kroatien, Serbien und den meisten Teilen Osteuropas vertreten zu sein, teilte Musk mit. Tesla  hatte im Frühjahr begonnen, seinen Hoffnungsträger Model 3 - das erste günstigere E-Auto der Firma - nach Europa auszuliefern. Doch es gibt vor allem im Osten noch immer eine Reihe von Ländern, in die der kalifornische Hersteller bislang nicht direkt verkauft.

Eine Analyse wie es um Tesla steht hören Sie in unserem Podcast:

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