Dienstag, 28. Januar 2020

Die neun besten Tipps für Pendler So wird die Pendelei erträglich

8. Teil: Starten Sie einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess

Ab ins Grüne: Ob diese Dame legal auf diesem Rasen unterwegs war, wissen wir nicht. Aber auch der Weg im Hintergrund wäre ein hübscher Radweg - und oft finden sich solche Weg parallel zu unerfreulicheren Verkehrsadern.

Oft können Kleinigkeiten viel ausmachen. Wenn man sich morgens schon ärgert, weil wieder alle Plätze in der U-Bahn belegt sind, oder wenn man auf dem Fahrrad genervt ist, weil schon wieder alle Ampeln radlerfeindlich getaktet sind - dann ist es Zeit, einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu starten und es sich selbst einfach ein bisschen netter zu machen.

Finden Sie heraus, wo denn diese ganzen Leute in Ihre U-Bahn einsteigen. Investieren Sie ein paar Minuten mehr und steuern Sie die Station davor an, an der Sie sich noch in Ruhe den besten Platz aussuchen können. In den meisten Verkehrsmitteln gibt es Plätze, die einen Tick besser sind als andere; manche U-Bahnen beispielsweise haben hinten am Wagenende eine durchgehende Bank, die auch fünf Personen Platz böte, aber meist nur von vieren genutzt wird. Der Mittelplatz bietet angenehme Beinfreiheit.

Scheuen Sie sich nicht, Zeit in Komfort zu konvertieren - in erträglichem Rahmen, versteht sich; wenn möglich, nehmen Sie eine Verbindung, bei der Sie nicht umsteigen müssen, auch wenn es ein paar Minuten länger dauert. Trauen Sie Ihrer eigenen Ortskenntnis nicht über den Weg - man kann auch nach Jahren noch Neues über Arbeits- und Wohnort lernen und über Karten-Apps wie etwa Komoot alternative Strecken entdecken. Dort können Sie auch eingeben, ob Sie ein Mountainbike nutzen oder ein Rennrad mit empfindlicheren Reifen - oder ob Sie zu Fuß unterwegs sind.

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