Mittwoch, 29. Januar 2020

Die neun besten Tipps für Pendler So wird die Pendelei erträglich

4. Teil: Was Sie beim Pendeln auf keinen Fall tun sollten

Schlafen ist sehr verlockend. Aber beim Pendeln sollten Sie es trotzdem lassen.

Es gibt zwei No-Gos für Pendler, auch wenn beide Optionen auf den ersten Blick sinnvoll und attraktiv erscheinen mögen: Das eine ist Schlafen, das andere Telefonieren.

Telefonieren mag verlockend sein - einfach im Auto schon mal ein bisschen was wegarbeiten, was sonst Bürozeit frisst. Aber abgesehen davon, dass auch mit einer Freisprechanlage (und ohne dürfen Sie sowieso nicht) das Unfallrisiko steigt, ist auch die Botschaft an den Gesprächspartner unmissverständlich: Du bist mir nicht wichtig genug, als dass ich Zeit für dich opfern würde, die ich auch anderweitig nutzen kann, also rufe ich dich aus dem Auto oder der Bahn an, in dieser Zeit kann ich eh nichts anderes machen. In der Bahn machen Sie sich außerdem erbitterte Feinde, wenn Sie Ihre Umgebung mit Ihren Betriebsinterna beschallen.

Schlafen ist natürlich immer schön. Aber Vorsicht: Wer am Tag noch zwei längere Schlafphasen einbaut, bringt den ganzen Rhythmus des Körpers durcheinander - und züchtet sich so womöglich nächtliche Schlafstörungen heran, warnt der Facharzt für Psychosomatik und Psychotherapie Steffen Häfner, der sich viel mit Pendlern befasst hat. Nutzen Sie Ihre Pendelzeit lieber aktiv, wie Sie in den nächsten Tipps lesen können.

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