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Neuer Bentley Flying Spur in Bildern: Sport-Limousine auf komfortabel

Foto: Bentley Motors

Neuer Flying Spur mit Porsche-Panamera-Genen Dieses Dickschiff soll Bentley aus der Krise fahren

Dieses Auto sollte eigentlich eine Art Geburtstagsgeschenk an sich selbst werden, bloß ist die Feierstimmung kräftig getrübt: Die britische Luxusmarke Bentley bringt eine neue Generation der Sport-Limousine Flying Spur an den Start - im Jahr ihres hundertjährigen Bestehens.

Die Briten haben ein paar Probleme, die ausnahmsweise nicht auf den Brexit zurückzuführen sind: Die seit 1998 zum Volkswagen-Konzern gehörende Luxusmarke steckt ausgerechnet zu ihrem 100sten Geburtstag tief in der Krise und schrieb im vergangenen Jahr tiefrote Zahlen. Bentley hat deshalb 500 Stellen abgebaut, die Produktivität gesteigert, Lagerbestände reduziert - und im ersten Quartal 2019 schmale Gewinne geschrieben.

Nun soll eine neue Generation der Luxus-Sportlimousine Flying Spur dabei helfen, wieder in die Erfolgsspur zu kommen. Der viertürige Luxus-Sportwagen teilt sich die Plattform mit Audi A8 und Porsche Panamera. Bentley rückt seine stattliche Limousine aber eine halbe Klasse nach oben und konkurriert vor allem mit dem Rolls-Royce Ghost. Dazu passt auch der Preis: Wer ab Anfang 2020 mit dem Prunkschiff vom Hof fahren will, muss dem Händler mindestens 214.676 Euro überweisen, teilte der Hersteller mit.

635 PS zum Start

Dafür gibt es eine prunkvoll gezeichnete Limousine von stattlichen 5,30 Metern Länge, die bei 3,20 Metern Radstand auch im Fond feudale Platzverhältnisse bietet.

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Sie ist ausgestattet mit einer Mischung aus Tradition und Technik. Die Briten verweisen auf modernstes Infotainment samt selbst entwickelter Tabletcomputer. Zudem gibt es ein Heer an Assistenten bis hin zum Nachtsichtsystem, klassische Handwerkskunst punktet bei der Gestaltung.

So üppig wie die Ausstattung ist auch der Antrieb. Denn zum Start kommt hinter dem wuchtigen Kühlergrill ausschließlich der bekannte Zwölfzylinder-Motor in seiner stärksten Ausprägung zum Einsatz. So kommt der 6,0 Liter große Benziner auf 467 kW/635 PS und wappnet sich mit bis zu 900 Nm für den Kampf mit knapp 2,5 Tonnen Stahl, Lack und Leder.

Das reicht für Fahrleistungen auf dem Niveau eines Supersportwagens: Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der Flying Spur in 3,8 Sekunden, Schluss ist erst bei 333 km/h, teilte der Hersteller mit.

Dabei soll es aber nicht bleiben: Wer ein bisschen Geld sparen möchte, bekommt den Flying Spur ab 2021 auch als V8-Modell. Dann lässt sich die Luxuslimousine zudem mit Plug-in-Hybrid bestellen.

wed/dpa