Samstag, 14. Dezember 2019

Versteigerung in Abu Dhabi Michael Schumachers Ferrari soll Millionen bringen

Michael Schumacher im Ferrari F2002 bei einem Fan-Tag auf dem Nürburgring
Lars Baron/ Bongarts/ Getty Images
Michael Schumacher im Ferrari F2002 bei einem Fan-Tag auf dem Nürburgring

Ein berühmter Ferrari kommt unter den Hammer: Am Samstag wird der von Rekordweltmeister Michael Schumacher gefahrene F2002 versteigert. Das Auktionshaus Sotheby's erwartet, dass der Kaufpreis für die "Rote Göttin" im Rahmen des Formel-1-Saisonfinales in Abu Dhabi zwischen 5,5 und 7,5 Millionen US-Dollar (etwa zwischen fünf und sieben Millionen Euro) liegen wird.

Bei dem zu ersteigernden Modell handelt es sich um das Originalchassis, mit dem Schumacher 2002 in Frankreich seinen fünften von insgesamt sieben WM-Titel perfekt gemacht hatte. Damals wurde der Kerpener bereits am 21. Juli im elften von 17. Saisonrennen vorzeitig Weltmeister und damit "schnellster" Champion der Geschichte. Zudem zog Schumacher nach Titeln mit dem legendären Juan Manuel Fangio gleich. Insgesamt holte Schumacher 2002 elf Grand-Prix-Siege.

Ein Teil des Erlöses kommt der Keep Fighting Foundation zugute. Die Stiftung unterstützt Projekte im Bereich Kultur, Bildung, Wissenschaft und Gesundheit. Zuletzt hatte ein Schumacher-Ferrari F2001 bei einer Versteigerung vor zwei Jahren mit einem Preis von 6,4 Millionen Euro einen Weltrekord für Formel-1-Autos erzielt.

Neben dem F2002 wird noch ein weiterer von Schumacher gesteuerter Wagen versteigert: Der Benetton B192, mit dem Schumacher 1992 seine erste vollständige Saison in der Königsklasse bestritt. 2012 beendete er seine Karriere in der Formel 1 - etwa ein Jahr später erlitt er bei einem Skiunfall in Frankreich ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Anlässlich seines 50. Geburtstags im Januar warben die Angehörigen Schumachers werben um Verständnis dafür, dass es kaum Informationen über den Gesundheitszustand des früheren Spitzensportlers gibt.

spon

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