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Dezente Heckleuchten à la neue S-Klasse: Das Facelift der Mercedes E-Klasse ist auch in punkto spritsparender Plug-in-Hybridmotorisierung gelungen
Dezente Heckleuchten à la neue S-Klasse: Das Facelift der Mercedes E-Klasse ist auch in punkto spritsparender Plug-in-Hybridmotorisierung gelungen
Foto: Mercedes-Benz AG – Global Communications Mercedes-Benz Cars & Vans / Daimler AG

Ausfahrt im neuen Mercedes E 300 e Daimler bringt dem Businessgleiter das Sparen bei

Mercedes hat seine Limousine E-Klasse aufgemöbelt. Vor allem die Plug-in-Hybrid-Motorisierung ist gelungen. Eine Testfahrt.
Von Wilfried Eckl-Dorna aus manager magazin 7/2021
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Business Economy - Der Mercedes E300 e in Bildern

Foto:

Mercedes-Benz AG – Global Communications Mercedes-Benz Cars & Vans / Daimler AG

Die härteren CO₂-Vorgaben der Europäischen Union drängen Mercedes nicht nur dazu, alle paar Monate ein neues vollelektrisches EQ-Modell auf den Markt zu bringen. Auch die bisherigen Brot- und-Butter-Autos müssen das Emissionssparen lernen, und das zackig.

Zu welchen Stilmischungen das führt, lässt sich an der nach vier Jahren kräftig umgepuzzelten E-Klasse sehen. Die übernimmt äußerlich die dezenteren keilförmigen Rückleuchten des Flaggschiffs S-Klasse, innen ziehen sich zwei üppig dimensionierte breite Bildschirme vom Armaturenbrett bis zur Mittelkonsole. Analoge Instrumente fehlen seit dem Facelift. Die Assistenzsysteme funktionieren jetzt um einen Hauch zuverlässiger als vor der Modellpflege. Deutlich verbessert hat sich die Sprachbedienung, die nun etwa auf die Ansage "Mir ist kalt" die Heizung hochdreht.

Ob die Fahrerinnen und Fahrer das wirklich brauchen, ist wie bei vielen Elektronikspielereien Ansichtssache. Einen eindeutigen Fortschritt aber können die Schwaben nach Brüssel kabeln: Messbar verbessert haben sie die Plug-in-Hybrid-Motorisierung: Rein elektrisch kommt man nun im Alltag gute 50 Kilometer weit. Das Zusammenspiel von Benzin- und Elektromotor funktioniert mühelos, geradezu unmerklich. Der Vierzylinder läuft angenehm ruhig und spurtstark.

Im Innenraum bleibt es auch bei höherem Tempo erfreulich leise. Wer dann im Sportmodus über kurvige Landstraßen eilt, kann schnell vergessen, dass er in einer Businesslimousine sitzt und nicht in einem sportlicheren Fahrzeug. Auch an der Ladesäule steht der E-Klasse-Mobilist nicht allzu lange: In knapp eineinhalb Stunden ist der Akku wieder voll. Wer komplett geladen losfährt, bleibt auch bei längeren und schnelleren Autobahnfahrten bei sieben Litern Super auf 100 Kilometer.

Mercedes E 300 e 2,0-Liter-Vierzylinder

320 PS
235 kW Systemleistung
49-43 g/km CO₂-Emission


Nur ein unschönes Detail trübt längere Urlaubsfahrten: Der große Akku führt im Kofferraum zu einer mehrere Zentimeter hohen Stufe, die den Gepäckraum von 540 Litern auf 370 zusammenschrumpfen lässt. Wer in den Urlaub fährt, muss also kompakt packen und sich Luxus wie Weineinkäufe direkt beim Winzer sparen. Was aber natürlich auch sein Gutes hat: Es freut sich der örtliche Händler.

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