Live-Test auf der Autobahn Hält Teslas Model S, was es verspricht?

Satte 500 Kilometer Reichweite - das verspricht Tesla für sein Elektroauto Model S. Doch besteht der Wunderwagen auf der deutschen Autobahn? manager magazin online testet das Model S exklusiv zwischen Garmisch und Flensburg. Verfolgen Sie Tag eins in unserem Live-Ticker.
Start vor der Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen: Wir testen Teslas Model S in den kommenden Tagen auf Batterie und Nieren

Start vor der Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen: Wir testen Teslas Model S in den kommenden Tagen auf Batterie und Nieren

Foto: manager magazin

Den ganzen Test in chronologischer Reihenfolge lesen Sie hier.

Wie die Autoren über das Auto urteilen, lesen Sie hier und hier.

+++ Mittwoch 18.45 Uhr +++

Der erste Tag im Model S findet wohl ein gutes Ende. Obwohl: Kollege Eckl-Dorna nestelt noch an den Kabeln, die Stromstärke scheint nicht zu stimmen, statt der versprochenen 32 Ampere bekommen wir nur 16. Wir berichten morgen, wie die Sache ausgeht. Gleich treffen wir noch einen Vertreter von Jaguar/Land Rover. Auch davon morgen mehr. Danke für die Aufmerksamkeit!

+++ Mittwoch 18.33 Uhr +++

Der Concierge vom Interconti weiß Bescheid: Die Plätze 6 und 7 samt Steckdosen stehen in der Garage für uns bereit.

+++ Mittwoch 18.23 Uhr +++

Endlich, da sind die Twin Towers und die Frankfurter Skyline.

+++ Mittwoch 18.02 Uhr +++

Gerade meldet sich ein Tesla-Fahrer aus dem Raum Frankfurt bei uns. Notfalls können wir den Wagen auch bei ihm unterstellen.

+++ Mittwoch 18:00 Uhr +++

Der Feierabendverkehr bringt uns fast zum Stehen. Wären wir doch in Oslo oder in den USA. Dort brausen Elektroautos auf den Spuren für Busse oder mit mindestens zwei Personen besetzen Autos am übrigen Verkehr vorbei. 44 Kilometer sind noch in der Batterie, in zehn Kilometern sind wir am Ziel.

+++ Mittwoch 17.50 Uhr +++

Das Frankfurter Kreuz ist in Reichweite. Wir wollen bis zum Hotel Intercontinental. Dort soll es zwei Schnelladestationen geben, von denen sich die Nobelherberge vielleicht mehr Gäste verspricht. Wir werden dort jedenfalls nicht unterkommen - das Haus ist voll. Hoffen wir, dass wenigstens eine Steckdose frei ist.

+++ Mittwoch 17.45 Uhr +++

Was den Fans von Luxusautos möglicherweise fehlen dürfte, sind manche Extras, die dem Fahrer das Vorankommen erleichtern und für mehr Sicherheit sorgen sollen: Totwinkel-Warner, Spurhalteassistent oder ein intelligenter Tempomat. Mit derartigen Systemen buhlen die deutschen Luxushersteller um die zahlungskräftige Kundschaft.

+++ Mittwoch 17.37 Uhr +++

Einschlafgefahr besteht ab Tempo 120 aber nicht mehr als in herkömmlichen Autos. Im Innenraum ist es kaum leiser als in einem gut gedämmten Luxus-Verbrenner - Fahrtwind und druckvoll aufgepumpte Breitreifen sind deutlich zu vernehmen. Allerdings: Es scheppert nix.

+++ Mittwoch 17.33 Uhr +++

Der Wagen läuft wie auf Schienen - ist der Tempomat angeschaltet, läuft der Fahrer fast Gefahr ihn mit einem Autopiloten zu verwechseln, zumal der 17-Zoll-Monitor ständig Auskunft über den Zustand des Wagens gibt.

+++ Mittwoch 17.30 Uhr +++

Von derartigen Schleichfahrten wollen wir nichts wissen. Gerast sind wir bisher zwar noch nicht, aber wir sind auf den ersten 450 Kilometern gut vorangekommen. Ein guter Zeitpunkt, noch ein wenig über die Fahreindrücke zu berichten.

+++ Mittwoch 17.23 Uhr +++

Zum Schluss hat uns der Elektroauto-Pionier noch einen Tipp für das Fahren im Elektroauto mit auf den Weg gegeben: "Wer schneller fährt, kommt später an." Das sei jedenfalls bei langen Strecken der Fall. Stromladen dauert bisher einfach noch recht lange. Also macht es mehr Sinn, die Reichweite zu erhöhen statt zu laden. Die optimale Geschwindigkeit dazu: 45 Stundenkilometer. Nur gut, dass das Laden bald schneller gehen soll.

Besuch bei einem Freiherrn mit Strom im Blut

+++ Mittwoch 17.20 Uhr +++

Wir werden jedenfalls auf der Tour noch einmal versuchen, einen Batterieforscher ans Telefon zu bekommen, um die Möglichkeiten und Hindernisse der verschiedenen Technologien zu ergründen.

+++ Mittwoch 17.15 Uhr +++

Wegen der Probleme mit seinem Akku musste von Gemmingen sogar seinen alten Mercedes wieder anmelden. Der hat bereits knapp 600.000 Kilometer auf dem Tacho und noch den ersten Motor. "Dafür bräuchten Sie drei Batterien beim Tesla Roadster", sagt er und lacht. Wenn er kann, nimmt er aber das Elektroauto - weil es mehr Spaß beim Fahren mache. Und zur Ehrenrettung der Batterie sei ergänzt: Die ersten knapp 200.000 Kilometer hat sie kaum Verluste gehabt, erst danach ging es abwärts.

+++ Mittwoch 17.10 Uhr +++

Freiherr von Gemmingen schwört aber ohnehin auf das Tanken bei Privatleuten. Bauern gehören zu seinen bevorzugten Zielen, sie verfügen oft über einen Starkstromanschluss. Manche Bauersfrau habe ihm aber den Saft abgedreht, obwohl ihr Mann der Ladeaktion bereits zugestimmt hatte. "Frauen sind genauer als Männer und wollen den Strom nicht verschenken", sagt von Gemmingen. Männer geben sich dagegen oft mit einer Testfahrt als Gegenleistung zufrieden.

+++ Mittwoch 17.05 Uhr +++

Gerade rauschen wir an der Ausfahrt Wiesloch an der A5 vorbei. Dort hat Bertha Benz bei ihrer ersten Langstreckenfahrt mit ihrem Benz-Patent-Motorwagen zum ersten Mal Benzin getankt - Wundbenzin in einer Apotheke. Eine offizielle Strom-Ladesäule gibt es in Wiesloch laut unserer App jedoch noch nicht.

+++ Mittwoch 16.58 Uhr +++

Unser Gastgeber hat sich mit einem freundlichen Scheinwerferblinken verabschiedet. Sein Rodster hat bereits 249.000 Kilometer auf dem Buckel und kommt nicht mehr so weit: 100 Kilometer gibt die Batterie noch her. Weil die Garantie nur für 166.000 Kilometer galt, hat Gemmingen sich eine neue Batterie bestellt - Listenpreis 30.000 Euro. Er habe aber einen Rabatt bekommen, weil er für Tesla oft Interessenten von den Autos überzeugt habe. Einen Foto-Überblick von unserem Besuch sehen Sie hier.

Fotostrecke

Freiherr mit Strom im Blut: Zu Besuch bei einem Elektroauto-Pionier

Foto: manager magazin

+++ Mittwoch 16.28 Uhr +++

Zurück auf der Straße, 205 Kilometer in der Batterie. Herr von Gemmingen begleitet uns noch bis zur Autobahn in Richtung Frankfurt. Weiter schafft er es mit seinem Tesla Roadster leider nicht, aber davon gleich mehr!

+++ Mittwoch 15.25 Uhr +++

Doch auch ohne die Supercharger soll es in Deutschland bald zügiger gehen. Die für Europa konfigurieren Fahrzeuge laden laut Tesla drei mal so schnell wie unser US-Pressefahrzeug.

+++ Mittwoch 15.20 Uhr +++

Ein guter Moment, um an das Versprechen von Tesla-Chef Elon Musk zu erinnern: Auch in Europa soll es bald ein Ladenetzwerk geben, an dem die Autos in 30 Minuten 80 Prozent vollladen können. Mit sage und schreibe 150 Ampere!

Endlich Strom: Das Model S lädt in Karlsruhe neben seinem Vorgängermodell, dem Roadster von Freiherr Hansjörg Eberhard von Gemmingen-Hornberg

Endlich Strom: Das Model S lädt in Karlsruhe neben seinem Vorgängermodell, dem Roadster von Freiherr Hansjörg Eberhard von Gemmingen-Hornberg

Foto: manager magazin

Ladung reicht von Garmisch bis Karlsruhe

+++ Mittwoch 15.15 Uhr +++

Der Salat bei Familie von Gemmingen war fantastisch, der Kabelsalat weniger. Dank Ferndiagnose des Tesla-Technikers haben wir aber Druck auf die Dose bekommen, doch verzögert sich unsere Weiterfahrt bis etwa 16 Uhr.

+++ Mittwoch 14.30 Uhr +++

Auf unserer Facebook-Seite  sind die Meinungen der Kommentatoren geteilt: Manche fragen, ob wir auch mal Gas geben - andere, wie wir überhaupt glauben können, mit 120 Sachen (bis zu 140 beim Überholen) die von Tesla angegebene Reichweite von 500 Kilometern zu erreichen. Richtig ist, dass die Amerikaner von einer Reisegeschwindigkeit von 88 km/h ausgehen. Da das Model S bald auf den europäischen Markt kommt, finden wir aber auch einen realistischen Test auf der deutschen Autobahn sinnvoll. Das gab es bisher nicht.

+++ Mittwoch 14.00 Uhr +++

Unser ganzer vorderer Kofferraum ist voller Kabel. Daher mussten wir einigen Wirrwarr überstehen, bis das Auto bei unserem Gastgeber angeschlossen war. Die Reichweite steigt laut Anzeige stündlich um 60 Kilometer.

Gib Saft: In der Karlsruher Garage bekommt das Auto sein Grundnahrungsmittel

Gib Saft: In der Karlsruher Garage bekommt das Auto sein Grundnahrungsmittel

Foto: manager magazin

+++ Mittwoch 13.30 Uhr +++

Nach 347 Kilometern ab Garmisch haben wir unseren Zwischenstopp in Karlsruhe erreicht, als Restreichweite stehen noch 53 Kilometer auf der Uhr. Jetzt hat sich unser Testwagen einen ordentlichen Schub aus der Steckdose verdient. Wir lassen uns von Freiherr Hansjörg Eberhard von Gemmingen-Hornberg erklären, wie es sich mit dem Vorgängermodell Tesla Roadster lebt. Gegen 15 Uhr fahren wir weiter zu unserem Tagesziel Frankfurt am Main.

+++ Mittwoch 13.09 Uhr +++

Aber laut Kagermann ist das kein Problem für die Deutschen: "Alle sehen die Chancen", sagt Kagermann. "Risiken sind da, wenn man unzureichend vorbereitete Märkte subventioniert oder in der Qualität nachlässig wird." Soll heißen: Die deutschen Hersteller sollen lieber später, dafür mit ausgereiften Produkten auf den Markt kommen. Ob diese Rechnung wirklich aufgeht? Der Tesla wirkt jedenfalls nicht wie ein Verzichtsmobil. Seine sportlichen Qualitäten testen wir erst im weiteren Verlauf der Reise.

+++ Mittwoch 13.07 Uhr +++

Nach vorne gedrängt haben sich die deutschen Hersteller bei Elektroautos bisher noch nicht. Daimler  hat den Elektrosmart, Opel hat den Ampera, BMW  und Volkswagen  planen für dieses Jahr ihre ersten Elektroauto-Modelle. Hersteller aus anderen Ländern sind deutlich weiter. Nissan  hat mehr als 50.000 Leafs verkauft, Tesla war im ersten Quartal mit fast 5000 Model-S-Verkäufen auf Kurs.

+++ Mittwoch 13.00 Uhr +++

Die Reichweite gilt ja als eines der größten Hemmnisse bei Elektroautos. Das Model S mit seinem 85 Kwh-Akku bildet da eine Ausnahme - andere Modelle kommen gerade mal 200 Kilometer weit mit einer Akkuladung. Henning Kagermann war im Gespräch aber trotzdem zuversichtlich, dass 2020 eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen herumkurven: "Wir sind gut unterwegs und es gibt keinen Grund, das Ziel in Frage zu stellen". Das ist sehr optimistisch - derzeit sind in Deutschland grade mal ein paar Tausend Elektroautos zugelassen.

+++ Mittwoch 12.52 Uhr +++

Noch 48 Kilometer bis nach Karlsruhe, bislang haben wir 300 Kilometer zurückgelegt. Ein paar kleine Schleifen mussten wir einlegen, weil unsere Navigationsgeräte mit Grenzübertritten nach Österreich leicht überfordert waren. Restreichweite laut Tesla-Anzeige: 96 Kilometer - da sollten wir gut hinkommen.

+++ Mittwoch 12.45 Uhr +++

Zum Glück hat sich der Stau aufgelöst. Jetzt fahren wir im Slalom über die Baustellen nach Karlsruhe weiter. Dort wartet bereits Freiherr Hans-Jörg von Gemmingen mit frischen Brötchen auf uns. Er hat mit seinem Elektro-Roadster bereits mehr als 200.000 Kilometer zurückgelegt. Von seinen verrückten Erlebnissen und wie es um seine Batterie steht, berichtet er uns in Kürze.

Stau am Stuttgarter Kreuz, Schieberegler fürs Sonnendeck

+++ Mittwoch 12.40 Uhr +++

Auffällig viele Tanklaster verstopfen die rechte Spur. Ob die wohl in den nächsten zehn Jahren weniger werden? Das vielleicht nicht. Aber Stromer werden in den nächsten Jahren ihren Exotenstatus verlieren, ist sich Ex-SAP-Chef Henning Kagermann sicher. Wir haben mit ihm darüber gesprochen, was die Verkaufszahlen der Stromer endlich in die Höhe treiben könnte. Mehr dazu in Kürze.

+++ Mittwoch 12.30 Uhr +++

Herrje, Stau am Stuttgarter Kreuz. Hier hängenzubleiben wäre der Gau - und Staus machen auch in einem Elektroauto keinen Spass. Allerdings entfällt das An- und Ausschalten des Motors. Und wir nutzen erstmals die Sonnendeck-Funktion: Per Touchscreen-Schieberegler lässt sich das Dach halb zurückfahren.

+++ Mittwoch 12.25 Uhr +++

Erstes Zwischenfazit nach drei Stunden Autofahrt: Mit dem Tesla gleitet man bequem über die Autobahn. Unebenheiten verdaut die Federung ziemlich souverän, die drei verschiedenen Lenkmodi Comfort, Normal und Sport fühlen sich tatsächlich unterschiedlich an. Und die Beschleunigung des Autos ist, nun ja, sehr unmittelbar.

+++ Mittwoch 12.10 Uhr +++

Noch 113 Kilometer bis Karlsruhe, der Tesla-Tacho weist eine Restreichweite von 157 Kilometern auf. Macht es der Wagen noch mal spannend? Müssen wir doch ein wenig vom Gas gehen oder die Klimaanlage ausschalten?

+++ Mittwoch 11.45 Uhr +++

Der Tesla schiebt seine 2,2 Tonnen über die Autobahn und bereitet uns bislang keine Probleme - das kann man von unserer Internetverbindung leider nicht sagen. Via UMTS-Stick gab es ab Garmisch laufend Verbindungsabbrüche. Deshalb ist unser Eintrag bei Facebook  samt Kommentarmöglichkeit erst seit kurzem freigeschaltet - wir freuen uns ab jetzt auf Anregungen und Fragen.

+++ Mittwoch, 11.35 Uhr +++

Die äußeren Bedingungen sind wie geschaffen für eine Ausfahrt im Elektroauto. 18 Grad, da dürfte die Batterie nicht meckern. Allerdings brennt die Sonne schon ziemlich auf das dunkelblaue Auto. Die Klimaanlage haben wir deshalb seit einer halben Stunde angeschaltet. Der Reichweite macht das bisher wenig aus: Noch 160 Kilometer bis Karlsruhe, unsere Restreichweite gibt der Bordcomputer mit 232 Kilometern an. Beim Tempo halten wir uns heute noch ein wenig zurück: Mit 120 km/h werden wir dem Sonntagswetter gerecht.

+++ Mittwoch, 11.15 Uhr +++

Vielleicht klappt auch nicht immer alles so wie geplant auf dieser Route. Erreichen wir das Tagesziel? Machen wir noch einen Umweg, weil wir jemanden spontan treffen können? Vielleicht findet sich doch noch ein Vertreter der Mineralölindustrie, der mit uns reden will? Bisher: Fehlanzeige. Keiner hat Zeit - oder keine Lust? Schade. Stattdessen haben wir ein paar Broschüren zugeschickt bekommen, die uns erklären sollen, warum Benzin und Diesel die Zukunft gehört.

Start an der Olympiaschanze

+++ Mittwoch 10.30 Uhr +++

Wir fahren gerade durch eine traumhafte Bergkulisse in Österreich. Mit der Reichweite von 500 Kilometer ist das angesichts des Streckenprofils so eine Sache: Nach 69 Kilometer auf und ab beträgt die Restreichweite 352 Kilometer. Damit sollten wir hoffentlich bis Karlsruhe kommen. Derzeit haben wir gerade die deutsche Grenze passiert und fahren mit 120 Stundenkilometer Richtung Füssen.

+++ Mittwoch 9.45 Uhr +++

Fahren, Laden, Fahren - das soll auf dieser Tour nicht alles sein. Wir haben Termine auf dem Weg nach Norden vereinbart, und unsere Gesprächspartner sollen uns sagen, wie die Zukunft der Automoblilität aussehen wird. Eine Million Elektroautos sollen schließlich bis zum Jahr 2020 auf Deutschlands Straßen fahren, ein paar Tausend sind es derzeit aber nur. Gut, dass uns deshalb gleich der ehemalige SAP-Chef Henning Kagermann anrufen will und erklärt, warum Deutschland in Sachen Elektromobilität etwas hinterher hinkt. Kagermann leitet die sogenannte Nationale Plattform Elektromobilität.

+++ Mittwoch 9.25 Uhr +++

Garmisch-Frankfurt ist also unsere erste Tagesetappe. Immerhin 465 Kilometer. Aber wir wollen noch mal gnädig sein: Ein Zwischenstopp über Mittag mit Lademöglichkeit ist geplant - bei einem Mann, der so seine eigenen Erfahrungen mit seinem Elektroauto gemacht hat.

+++ Mittwoch 9.15 Uhr +++

Zunächst geht es ein Stück in Richtung Süden. Wer hätte das gedacht: Der Weg von Garmisch-Partenkirchen nach Flensburg führt über Österreich - zumindest, wenn der Weg über Frankfurt führen soll. Gleich am Anfang also eine kleine Bergwertung. Ob wir den Wagen damit überfordern?

+++ Mittwoch 9.10 Uhr +++

Es geht los, wir gleiten über den Parkplatz. Die Rückfahrkamera hat ihre besondere Bedeutung bei diesem Wagen. Knapp fünf Meter lang ist die Limousine, knapp 2,20 Meter breit. Und natürlich ahnen Passanten nicht, dass sich der Koloss vollkommen lautlos in Bewegung setzt. Da ist es hilfreich, dass das der Monitor so groß ist wie ein Tablet-Computer.

+++ Mittwoch 9.05 Uhr +++

Über Nacht stand der Wagen an einer von sechs neuen Strom-Ladesäulen in Garmisch-Partenkirchen. Er hat Kraft getankt für eine Testfahrt, die er noch nicht erlebt hat. Vom äußersten Süden geht es nach Flensburg.

+++ Mittwoch 9.00 Uhr +++

Fünf - Null - Null: Da erscheint sie, die magische Zahl, auf dem Touchscreen des Tesla Model S. Drei Ziffern, ein großes Versprechen: Das Elektroauto ist reif für die Revolution, Reichweitenängste gibt es nicht mehr. Ein schöner Traum? Wir werden sehen.

Hintergrund: Interview mit Tesla-Chef Elon Musk