Dienstag, 28. Januar 2020

Oldtimer einmotten Zeit für den Winterschlaf

Auch Oldtimer haben einen Biorhythmus. In der kalten Jahreszeit sollten sie besser in der Garage schlummern. Denn Schnee, Eis und Streusalz sind Gift für Klassiker. Worauf Liebhaber historischer Mobile bei der Überwinterung achten müssen.

Zwei Maserati 200SI im Schnee: Akute Rostgefahr
Hamburg - Der Altweibersommer ist vorbei. Na und? Echte Autonarren drehen auch im Oktober noch viele Runden in ihrem alten Schätzchen - zur Not mit Mütze, Schal und Handschuhen. Ein sonniger Herbsttag bietet schließlich einige Vorzüge für eine gediegene Ausfahrt.

Doch wenn der Regen langsam in Schnee übergeht und die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken, sollte der Klassiker längst im Trockenen stehen. Zumal Frost, Schmutz und Streusalz dem historischen Blech arg zusetzen können. Keine Frage: Wer auch in der nächsten Open-Air-Saison noch den Fahrspaß mit seinem Oldtimer genießen will, ohne erst aufwendige Reparaturen vornehmen zu müssen, braucht einen passenden Unterschlupf für sein Auto. Nicht zuletzt ist die richtige Pflege ein Garant für den Werterhalt - oder sogar die Wertsteigerung - des kostbaren Fahrzeugs. Schließlich gelten einige Oldtimer als lukrative Sachinvestments.

Doch Vorsicht: Den Wagen einfach nur Abstellen reicht bei Weitem nicht aus. "Oldtimer müssen fachgerecht eingemottet werden, damit sie keine Standschäden davontragen", sagt Thomas Schwarz, Oldtimerexperte vom Allgemeinen Deutschen Automobil-Club (ADAC). Viele Werkstätten bieten einen solchen Service an, oftmals auch in Kombination mit den passenden Stellplätzen.

Doch das Einmotten ist kein Hexenwerk. Wer lieber selbst Hand anlegen möchte, sollte etwa einen Tag einplanen. manager magazin online hat eine Checkliste zusammengestellt:

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