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Bugatti "L'Or Blanc": Das schnellste Porzellan der Welt

"L'Or Blanc" Porzellan-Bugatti für 1,65 Millionen Euro

Er ist ebenso aggressiv wie verletztlich: Mit einem Unikat, das zu Teilen aus Porzellan besteht, ergänzt Bugatti die Herstellung des schnellsten Seriensportwagens der Welt, den Veyron. Das Fahrzeug entstand in Kooperation mit der Königlichen Porzellan-Manufaktur.

Hamburg - Der Sportwagenhersteller Bugatti präsentiert eine ungewöhnliche Variante aus der Baureihe des schnellsten straßenzugelassenen Serienautos der Welt. Allerdings wird dieser Veyron seine 1001-PS-Muskeln wohl nicht spielen lassen müssen - trotzdem würde er es im Ernstfall auf 400 km/h bringen.

Einzelne Elemente in Innenraum und Außenverkleidung sind aus hauchdünnem Porzellan. Der Bugatti "L'Or Blanc", der am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde, entstand in Kooperation mit der Königlichen Porzellan-Manufaktur (KPM). Deren Chef Jörg Woltmann zeigte sich stolz auf "das schnellste Porzellan der Welt".

1,65 Millionen Euro soll das Unikat kosten und angeblich auch schon so gut wie verkauft sein. Ursprünglich hatten die beiden Unternehmen nur die alte Kühlerfigur von Bugatti, einen Elefanten, als Porzellanfigur auflegen wollen - dann sei, so KPM-Chef Woltmann, der Gedanke an ein Service aufgekommen.

Irgendwie wurde dann aber doch ein Auto daraus. Der "L'Or Blanc" soll ein Einzelstück bleiben, aber mit Porzellanelementen will das Designteam von Bugatti weiter experimentieren. Beide Unternehmen machten jedoch keine Angaben darüber, ob der Wagen spülmaschinenfest ist.

mh

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