Weihnachtsgeschenke Auf dem Ferrari die Piste runter

Zu Weihnachten verkaufen die Autohersteller gerne mit Markensignets bedruckte Geschenkartikel. Der Sportwagenbauer bietet immerhin schnelle Bobschlitten und Segway-Roller an, während Porsche Tabakpfeifen und Mercedes Teelichter vertreibt. Ein Streifzug durch Grenzwelten des guten Geschmacks.

Hamburg - Mit dem Gewinn des aktuellen Lotto-Jackpots von 43 Millionen Euro könnte der geneigte Autofan endlich mal ein repräsentatives Weihnachtsgeschenk kaufen - etwa einen Lamborghini Reventón für 1 Million Euro. Selbst das wohl teuerste Auto des Jahres 2007 wäre drin: ein 1962 Ferrari 330 TRI/LM zum Auktionspreis von 9,3 Millionen Dollar.

Träumen ist erlaubt, aber wie sieht es mit etwas realistischeren Auto-Weihnachtspräsenten aus? Wer nicht schon wieder ein Modellauto oder den sechsten Looping für die Slotcar-Bahn verschenken will, findet in den Onlineshops der Autohersteller haufenweise Nippes - darunter ein paar originelle, einige bizarre, vor allem jedoch erschreckend viele biedere Produkte.

Etliche Hersteller geben sich leider wenig oder keine Mühe, Merchandise-Artikel zu produzieren, die zum Image ihrer Automarke passen. In vielen Fällen werden offenbar Restbestände irgendeines Konsumartikelgroßhändlers mit Logos bedruckt und in den Shop gestellt.

Wie sonst lässt sich erklären, dass etwa der Supersportwagenhersteller Lamborghini Christbaumkugeln mit einem Materialwert von wenigen Cent mit seinem kostbaren Signet versieht?

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