VW Space Up! Kleiner großer Bruder

VW gibt im Kleinstwagenbereich richtig Gas: In Tokio stellte der Autobauer jetzt seinen neuen Microvan Space Up! vor, den großen Bruder der auf der IAA präsentierten Studie Up! Und schon im November soll die nächste Neuvorstellung folgen. Wann die neuen Kleinen in Serie gehen, bleibt aber weiter offen.

Tokio - VW  spinnt den Faden der New Small Family weiter und stellt der vor sechs Wochen in Frankfurt enthüllten Studie Up! ein zweites Modell zur Seite. Auf der Motorshow in Tokio hat das Unternehmen deshalb am Mittwoch die Studie Space Up! enthüllt, die Konzernchef Martin Winterkorn als "großen Bruder" des neuen Zweitürers bezeichnete.

Der Space Up! misst 3,68 Meter und ist damit 23 Zentimeter länger als der Up!. Zum VW Fox als kleinstem aktuellen VW-Modell fehlen ihm aber noch immer 15 Zentimeter.

Dennoch bietet der nun mit vier statt zwei Türen bestückte Wagen deutlich mehr Platz, weil der Motor im Heck verborgen ist und der Radstand auf 2,56 Meter gestreckt wurde. Auch die Kopffreiheit ist dank einer Höhe von 1,54 Metern gewachsen.

Anders als konventionelle Microvans bietet der Space Up! zwei gegenläufig angeschlagene Türen und verzichtet auf eine B-Säule, so dass der Zustieg in den Innenraum besonders leicht fällt. Dort gibt es vier variable Sitzplätze, die sich mit wenigen Handgriffen umklappen oder in Kindersitze verwandeln lassen.

Das Gepäckabteil erreicht man durch eine vertikal geteilte Heckklappe, hinter der laut VW 220 bis 1005 Liter Stauraum zur Verfügung stehen. Zudem gibt es einen weiteren Kofferraum unter der vorderen Haube.

Laut VW ist die Familie neuer Kleinwagen damit noch nicht komplett. Schon in etwa drei Wochen soll auf der Motorshow in Los Angeles vom 16. bis 25. November noch eine dritte Spielart des Up! zeigen. Wann, in welcher Form und mit welchen Varianten die New Small Family in Serie geht, ließ das Unternehmen aber weiter offen. Die Motorshow in Tokio dauert noch bis 11. November.

manager-magazin.de mit Material von dpa

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