Rolls-Royce Phantom Edle Invasion

Ein Eroberer auf Feldzug - auf der IAA zeigt Tuner Mansory, wie kraftvoll ein Rolls-Royce Phantom sein kann. 551 PS stecken unter der Motorhaube des schwarz lackierten "Conquistadors".

Frankfurt am Main - Mit großer Brutalität gingen einst die spanischen und portugiesischen Conquistadoren vor, als sie im 16. und 17. Jahrhundert Teile Süd- und Nordamerikas eroberten. Ihr Hauptanliegen war damals wohl, die reichen Indianerstämme zu unterwerfen und Gold- und Silberminen zu finden. Daran hat der Tuner Mansory vielleicht nicht gedacht, als er sein neues Projekt "Conquistador" benannte. Doch mächtig kommt das Fahrzeug ohne Frage daher. Das mag schon allein an den Ausmaßen liegen, auch die mattschwarze Lackierung lässt keine Zweifel an der Durchsetzungskraft aufkommen.

Der "Conquistador" ist derzeit auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) zu bewundern. Hand angelegt hat Mansory dabei an einen Rolls-Royce Phantom. Vom Originalfahrzeug unterscheidet sich die Luxuslimousine vor allem durch ihre Frontpartie: Hier gibt es einen neu entwickelten Frontspoiler, in den ein LED-Band als Tagfahrlicht integriert wurde. Außerdem wurde der wuchtige Chromgrill nach unten bis in den Schweller verlängert. Seitenschweller, eine neue Heckschürze, ein Heckspoiler und 22 Zoll große, schwarz lackierte Sonderräder gehören zu den weiteren Modifikationen.

Auch unter der Karosserie hat Mansory Hand angelegt. Als Antrieb dient etwa ein neues 7,5-Liter-Aggregat mit 405 KW/551 PS, das ein maximales Drehmoment von 810 Newtonmetern entwickelt. Für sichere Verzögerung sollen im Fall der Fälle Hochleistungsbremsen von Brembo sorgen. Darüber hinaus wurde der Innenraum durch verschiedene Leder- und Holzsorten sowie ein Multimediasystem veredelt.

manager-magazin.de mit Material von dpa

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