Maserati Gran Turismo Schöner Italiener

Seit dem Genfer Autosalon warten die Maserati-Fans ungeduldig auf das neue Geschoss aus dem Hause des italienischen Autoherstellers. Ab September wird nun der Gran Turismo bei den Händlern stehen.

Bozen - Maserati schickt ein neues Coupé ins Rennen. Der Zweitürer erhält den Namen Gran Turismo und kommt im September zu Preisen ab 112.280 Euro auch nach Deutschland, teilte der italienische Hersteller mit. Zur Ausstattung zählen neben ESP und sechs Airbags unter anderem Klimaanlage, Xenon-Scheinwerfer mit Kurvenlicht, eine Sprachbedienung für wichtige Infotainment-Funktionen sowie 19 Zoll große Alufelgen.

Der von Pininfarina designte 2+2-Sitzer basiert technisch weitgehend auf dem Quattroporte, dessen Plattform laut Maserati beim Radstand um knapp 13 und in der Länge um fast 20 Zentimeter gekürzt wurde. So misst der Gran Turismo 4,88 Meter und ist damit mehr als 20 Zentimeter länger als sein Vorgänger. Damit bietet er auf vier Einzelsitzen nicht nur mehr Platz, sondern auch 260 Liter Kofferraumvolumen.

Angetrieben wird das Coupé mit der langen, V-förmigen Haube und dem breiten, von auffälligen LED-Rückleuchten markierten Heck wie die Limousine von einem V8-Motor. Er schöpft aus 4,2 Litern Hubraum 298 kW/405 PS und bringt über eine sechsstufige Automatik maximal 460 Newtonmeter an die Hinterachse. Damit beschleunigt der knapp 1,9 Tonnen schwere Wagen in 5,2 Sekunden auf 100 Kilometer pro Stunde (km/h) und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 285 km/h.

Der Verbrauch liegt laut Maserati bei 14,3 Litern, was einem CO2-Ausstoß von rund 339 Gramm pro Kilometer entspricht. Schon bald soll es denselben Motor auch mit vergrößertem Hubraum geben, heißt es in Unternehmenskreisen. Die Rede ist von 4,7 Liter und etwa 331 kW/450 PS. Mittelfristig wäre mit Blick auf geringere Verbrauchsgrenzwerte auch eine Version mit 3,9 Litern Hubraum möglich.

Nachdem es schon den Vorgänger offen und geschlossen gab, denkt Maserati nach Angaben von Entwicklungschef Jean-Luc Brossard auch wieder über einen Roadster nach. Er soll mit Rücksicht auf Gewicht und Linienführung ein klassisches Stoffverdeck bekommen und im nächsten Jahr fertig sein.

manager-magazin.de mit Material von dpa/tmn

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