Ford Mondeo Ausgefallener Mittelstürmer

In dem aktuellen James-Bond-Film "Casino Royal" ist der neue Ford Mondeo schon zu sehen. Im März feiert die Limousine auf dem Genfer Autosalon Weltpremiere, bald darauf dürfte der Wagen bei den Händlern stehen. Eine Vorschau.

Köln – "Endlich mal ein Ford, der toll aussieht", beschrieb die "Bild" kürzlich den 007-Mondeo. Und nun roll der neue Ford Mondeo in der dritten Generation bald wirklich über die Straßen - nicht cineastisch aufgearbeitet.

Nachdem der Kölner Autohersteller im vergangenen Herbst auf dem Pariser Autosalon bereits eine seriennahe Studie gezeigt hatte, feiert die neue Mittelklasse-Limousine in wenigen Tagen auf dem Genfer Autosalon (8. bis 18. März) ihre Publikumspremiere. In den Handel kommt der Mondeo erst später, ein genaues Datum will Ford jedoch noch nicht mitteilen. "Später Frühling" ist alles, was gesagt wird. Von Mai war in früheren Berichten die Rede.

Sicher ist hingegen, dass es zum Start das Ford-Flaggschiff als viertürige Limousine, fünftüriges Stufenheck und Kombi geben wird. Der Wagen teilt sich eine Plattform mit den Großraumlimousinen S-Max und Galaxy und soll mehr Platz für die Passagiere und ein größeres Kofferraumvolumen bieten. So habe die Beinfreiheit der vorderen Passagiere um 24 und die Innenbreite um 52 Millimeter zugelegt. Der Kofferraum fasse nun beim Stufenheck 535, beim Fließheck 1460 und beim Kombi 1745 Liter.

Zum größeren Innenraum gibt es dem Hersteller zufolge auch ein weiterentwickeltes Bedienkonzept, das auf einem Multifunktionslenkrad und einem neuen Cockpit basiert, in dem nun ein 5,8 Zoll großes Farbdisplay integriert ist. In der höchsten Ausbaustufe gibt es zudem einen berührungsempfindlichen Monitor in der Mittelkonsole, über den auch das DVD-gestützte Navigationssystem läuft. Zudem besitzt der Mondeo eine Buchse im Handschuhfach, über die auch externe Musikgeräte wie MP3-Player angeschlossen werden können.

Benziner oder Diesel

Angeboten wird der Mondeo zunächst mit drei Diesel- und vier Benzinmotoren, die ein Leistungsspektrum von 74 kW/100 PS bis 162 kW/220 PS abdecken. Basis-Benziner wird den Angaben zufolge ein 1,6-Liter-Motor, der wahlweise mit 81 kW/110 PS oder 92 kW/125 PS ausgeliefert wird. Darüber stehen ein Zweiliter mit 107 kW/145 PS und ab der zweiten Jahreshälfte ein neuer 2,3-Liter mit 118 kW/160 PS sowie als Top-Modell der 2,5 Liter große Fünfzylinder aus dem S-Max, der auf 162 kW/220 PS kommt.

Einstiegsdiesel wird laut Ford der 1,8-Liter mit 74 kW/100 PS. Darüber steht ein 2,0-Liter mit Partikelfilter, den Ford mit 96 kW/130 PS oder 103 kW/140 PS anbieten wird. Über Fahrleistungen und Verbrauchswerte machte der Hersteller noch keine Angaben.

Serienmäßig ist der Mondeo mit Front-, Seiten- und Vorhangairbags sowie einem Airbag im Fußraum des Fahrers ausgestattet. Außerdem gibt es den Schleuderschutz ESP, aktive Kopfstützen und eine horizontal zurückweichende Lenksäule.

Gegen Aufpreis verkauft Ford in Verbindung mit dem Abstandsregel-Tempomaten zudem ein System, das vor drohenden Auffahrunfällen warnt und durch einen automatischen Bremseingriff die Aufprallenergie reduzieren soll. Wer zudem über ein schlüsselloses Start- und Zugangssystem, einen neuen Einfüllstutzen am Tank, der Fehlbetankungen ausschließt und einen Assistent, der das Zurückrollen beim Anfahren am Berg verhindern soll, der muss ebenfalls tiefer in die Tasche greifen. Noch ist aber nicht bekant, wie teuer der Wagen ist, denn über Preise machte der Hersteller zum jetzigen Zeitpunkt keine Angaben.

manager-magazin.de mit dpa/gms

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